Gemperlein und Team haben seit Gründung im Jahr 2011 ein rasantes Wachstum hingelegt. Heute arbeiten mehr als 40 Mitarbeiter für den Premium-Hersteller von »Made in Germany«-Fahrrad-Komponenten. Das Portfolio der Eigenmarke Bike Ahead reicht mittlerweile vom Lenker bis zum Komplettrad. Die All Ahead Composites GmbH fertigt aber auch im Auftrag anderer Hersteller (zum Beispiel für den Schweizer Karbonrad-Anbieter Stoll Bikes AG oder den Dortmunder Last Bikes-Macher Last GmbH) und ist Technologie-Partner beim 2021 in Portugal gegründeten automatisierten Karbon-Rahmenproduzenten Carbon Team.
Mit einem zweiten Geschäftsführer im Team will All Ahead Composites jetzt weitere Zukunftsweichen stellen. Der neue Co-Geschäftsführer Dr. Alexander Chaloupka soll sich auf die Themenfelder Firmenstruktur, Strategie und Wachstum fokussieren. Christian Gemperlein selbst bleibt der Kopf hinter Technologie und Fertigung. Die Aufgabenteilung soll Prozesse optimieren und den Ausbau neuer Geschäftsfelder ermöglichen.
Laut Chaloupka eröffnen die technologische Tiefe und Flexibilität des Unternehmens Chancen in weiteren Industrien. So habe man die Vision, neben Bike Ahead Composites künftig weitere starke Geschäftsfelder unter diesem Manufaktur-Dach zu etablieren – und will somit nachhaltiges Wachstum kitzeln, das »von Technologie, Team und Unternehmergeist gleichzeitig getragen wird«.
Der frühere Leistungssportler Dr. Alexander Chaloupka ist seit 15 Jahren im Faserverbund-Bereich tätig und hat auf diesem Gebiet promoviert. In den vergangen zehn Jahren war er für den Maschinenbauer Erich Netzsch B.V. & Co. Holding KG (alias Netzsch-Gruppe) tätig – und dort seit 2021 in der Funktion des Geschäftsführers der Netzsch Process Intelligence GmbH mit starkem Fokus auf Vertrieb, Marketing und Unternehmensentwicklung. In dieser Zeit war er weltweit unterwegs und arbeitete mit zahlreichen Kunden aus unterschiedlichen Branchen– »vom Spritzguss über den Motorsport bis hin zum Flugzeugbau« an Prozessoptimierungen.
Text: Jo Beckendorff


