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Alteos bündelt Fahrradversicherung und führt neues Partnerportal ein
Die AXA-Tochter Alteos überarbeitet zum März 2026 ihre E-Bike- und Fahrradversicherung grundlegend. Kernpunkte sind ein neues digitales Partnerportal, eine vereinheitlichte Produktstruktur sowie ein flexibles Vergütungsmodell für den Fachhandel.
Alteos kündigt Neuerungen bei Leistungsumfängen, Abwicklung und Partnervergütung für seine Fahrradversicherung an.Foto: Alteos

Ziel sei eine effizientere Zusammenarbeit mit Fahrradhändlern. Künftig gilt ein einheitlicher Abschlussprozess für Neu-, Gebraucht- und Leasingräder. Zudem wird die bisherige Dienstrad-Anschlussversicherung vollständig in die E-Bike- und Fahrradversicherung integriert.

Neu eingeführt wird ein sogenannter Leasingzusatz. Dieser soll typische Deckungslücken in Dienstrad-Leasingverträgen schließen, etwa bei Diebstahl, Totalschaden oder Leistungsabweichungen von Primärversicherern. Der Schutz läuft parallel zum Leasingvertrag und kann bei privater Übernahme des Rads fortgeführt werden.

Sebastian Sieglerschmidt, Geschäftsführer von Alteos, erklärt: „Leasingräder, deren Rückläufer und die Übernahme nach Ablauf der Leasingzeit sowie Gebrauchträder gewinnen zunehmend an Bedeutung. Statt für jeden einzelnen Fall eine separate Lösung anzubieten, haben wir unsere Versicherung konsequent weitergedacht. Das Ergebnis: eine integrierte Lösung, die den gesamten Lebenszyklus eines Fahrrads abdeckt – praxisnah, flexibel und aus einem Guss.“

Zentrale Plattform für Beratung und Schadenmanagement

Mit dem neuen Partnerportal etabliert Alteos eine digitale Plattform, über die Beratung, Abschluss, Marketing, Vertragsübersicht und Schadenmanagement gebündelt werden. Händler erhalten Zugriff auf Vertragsdaten, offene Schäden und Kennzahlen in Echtzeit und können Abschlüsse sowie Schadenmeldungen direkt im System durchführen.

Francesco Pacella, Digital Product Manager bei Alteos, sagt: „Wir haben das Portal von Grund auf als skalierbare Plattformarchitektur konzipiert – nicht als isolierte Oberfläche. Alle Prozesse greifen technisch ineinander, wodurch wir Daten konsistent nutzbar machen und manuelle Abstimmungen deutlich reduzieren. Das schafft Transparenz für unsere Partner und bildet die Grundlage für weitere automatisierte und datenbasierte Services.“

Erweiterter Leistungsumfang

Parallel zur strukturellen Neuausrichtung wurde das Produkt technisch angepasst. Zu den Neuerungen zählen unter anderem der Schutz für Neu-, Gebraucht- und Leasingräder, eine unbefristete Vertragslaufzeit bei Neuabschlüssen, ein 24/7-Mobilitätsschutz ab 0 Kilometer – auch für bestehende Verträge –, eine Bikepark-Abdeckung sowie eine Anhebung der maximalen Versicherungssumme auf bis zu 20.000 Euro. In Österreich wird im Zuge der Produktaktualisierung das Preisniveau moderat angepasst.

Für Neuabschlüsse steht dem Fachhandel künftig ein strukturiertes Vergütungsmodell mit festen Optionen zur Verfügung. Händler können je nach Präferenz zwischen verschiedenen Vergütungsvarianten wählen.

 

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