• Home
  • Nachrichten
  • Andi Muff präsentiert Anti-Vibrations-/Dämpfungssystem für sportive Karbonrahmen für OEMs

Andi Muff präsentiert Anti-Vibrations-/Dämpfungssystem für sportive Karbonrahmen für OEMs
Der Schweizer Fahrrad-Entwickler und Designer Andy Muff ist immer für eine Überraschung gut. Ob OEM-Lösungen wie ISA (steht für »Integrated Size Adjustment«) - seine patentierte Idee eines Steuerlager-Systems für einen längenverstellbaren Fahrrad-Rahmen – oder (Stichwort Plattform-Bau) sein Adapter, der als Verbindungsstück zwischen Rahmenplatte und Motor-/Getriebegehäuse montiert wird und unterschiedliche Mittelmotoren aufnehmen kann sowie dazu gehörige Blenden, mit deren Hilfe unterschiedliche Batteriegehäuse-Formen im Rahmen integriert werden können -  aus dem ehemaligen Schweizer Elitefahrer scheint es nur so an »KISS«-Ideen herauszusprudeln (KISS = »Keep-it-simple-stupid«). Sein neuestes »Baby«: ein Anti-Vibrations-/Dämpfungssystem für Fahrradrahmen. Das dazu gehörige Patent hat Muff Anfang des Jahres vom Europäischen Patentamt bestätigt bekommen.
Ohne sofort zu viel zu verraten: die hier abgebildete erste rudimentäre Zeichnung des von Andy Muff entwickelten neuen Anti-Vibrations-/Dämpfungssystems für Rennrad- und Gravelbike-Karbonrahmen gibt eine Idee von dem, was er der OEM-Kundschaft im Markt anbieten will (hier am Beispiel eines Gravelbike-Rahmens).Foto: Andy Muff GmbH

Laut Andy Muff (Bild unten) eignet sich die neue Lösung vor allem für Rennräder und Gravelbikes mit Rahmen aus Karbon und Faser-Verbundstoffen. Der Schweizer, der schon vielen Bikeanbietern mit seinen sinnvollen und zum Teil auch kostensparenden Entwicklungen (Stichwort Plattform-Bau) und Designideen beratend zur Seite gestanden hat, will ihnen seine jüngste Innovation entweder in Lizenz (dann an mehrere Marken) oder zum Kauf (womit sich ein Anbieter die Exklusivität dieser Lösung sichern kann) anbieten.
Bei seinem neuesten System handelt es sich laut Muff im Wesentlichen um eine kostengünstige effiziente Lösung, die von außen erkennbar und deren Funktion einfach zu erklären und zu begreifen ist.
Zudem braucht dieses System keine Wartung – »weil es sich um natürliche Fasern handelt, die an den beiden Verbindungsstellen von Hinterbau zu Hauptrahmen/Trapez eingesetzt werden und die bei der Herstellung in einem Schritt mit demselben Harz bzw. Resin, der für Karbonfasern verwendet wird, produziert werden«.
Mit dem eingesetzten Naturprodukt Flachsfaser beschäftigt sich der Tüftler schon seit über zehn Jahren. Auf der einen Seite sind sie sehr belastbar, auf der anderen bieten sie eine Vibrationsdämpfung, die ihresgleichen sucht.
O-Ton Muff: »Damit die Lösung sofort auffällt und so zum Hingucker wird, macht es auch Sinn, dass man dieses Material in einer anderen Farbe bzw. einem anderen Farbton einsetzt. So sieht man dann auch gleich die sich in der Mitte verjüngende Form dieser Verbindung. Die Funktion erklärt sich dann entweder von alleine oder kann in ein oder zwei Sätzen erklärt werden.«
Was zusätzlich für Muffs neueste Innovation spricht: Rahmen mit diesem System sind in relativ kurzer Zeit realisierbar und könnten auch marktnah in Europa produziert werden.
Letztendlich der Hinweis, dass Porsche besagte Flachsfaser Material schon seit ein paar Jahren im Automobil-Rennsport nutzt. Sie kommt aber auch in anderen Sportarten wie zum Beispiel im Tennis, Eishockey sowie Surfing/Windsurfing zum Einsatz. Generell hat dieses Naturprodukt bereits Einzug in diverse Produktentwicklungen gehalten.
Bikeanbieter, die an Muffs recycelbaren Anti-Vibrations-/Dämpfungssystem für Fahrradrahmen Interesse bekunden, melden sich bitte direkt bei ihm über E-Mail amuff@bluewin.ch.
Mehr Info über bisherige Innovationen der Andy Muff GmbH über www.isa-system.ch.

Text: Jo Beckendorff

Andi MuffFoto: Jo Beckendorff

 

 

 

Weitere Themen
Wir woanders
Trekking & Radkultur
Das Magazin für E-Bikes
Taktik & Training
Das Branchenmagazin
Club für leidenschaftliche Fahrradfahrer
Community aus sportlichen Radfahrern