Was ursprünglich als digitaler Dokumentenspeicher gedacht war, bündelt heute zentrale Informationen rund um das jeweilige Rad: individuelle Bedienungsanleitungen, eine vollständige Service- und Garantiehistorie sowie die exakte Auflistung der verbauten Komponenten. Für den Fachhandel bedeute das vor allem weniger Suchaufwand und klarere Abläufe, für Kundinnen mehr Transparenz und schnelleren Service.
Mehr Effizienz in der Werkstatt, mehr Komfort für Endverbraucher
In der Praxis zeigt sich der Nutzen insbesondere im Servicealltag. Ersatzteile lassen sich über den QR-Code eindeutig identifizieren und direkt nachbestellen, Inspektionserinnerungen erfolgen automatisch nach Herstellervorgabe und Servicetermine können besser vorbereitet werden, da alle relevanten Daten bereits vorab einsehbar sind. Auch die Dokumentation von Garantie- oder Servicefällen wird durch die digitale Historie vereinfacht, so der Anbieter.
Ein weiteres Element ist die Diebstahlfunktion: Wird ein Fahrrad als gestohlen gemeldet, zeigt der QR-Code den Status unmittelbar an. In Kombination mit der hauseigenen GPS-Lösung Velomate soll dies den Weiterverkauf gestohlener Räder deutlich erschweren.
Nach Angaben von Velo de Ville fließen Rückmeldungen aus Handel und Kundschaft kontinuierlich in die Weiterentwicklung ein. Ziel sei es, die Velowallet schrittweise von einem digitalen Fahrradpass zu einer umfassenden Plattform auszubauen. Zum Saisonstart kündigt das Unternehmen zudem weitere Neuerungen an, mit denen das Custom-Made-Prinzip noch transparenter und erlebbarer werden soll.
