Kern des Programms ist ein in der Branche ungewöhnlicher Ansatz: Statt Werkstätten bei Garantieleistungen in Vorleistung zu schicken, zahlt Aventon neuen, verifizierten Servicepartnern zum Start einen sogenannten „Retainer“ in Höhe von 3.000 Euro netto aus. Garantiearbeiten werden anschließend direkt mit diesem Guthaben verrechnet. Ziel ist es, Cashflow-Risiken zu minimieren und administrative Hürden deutlich zu senken.
„Werkstattkapazitäten sind eines der knappsten Güter der Branche. Wer gute Arbeit leistet, sollte nicht monatelang auf sein Geld warten müssen“, sagt Oliver Hensche, B2B Sales Director bei Aventon Germany.
Überdurchschnittliche Vergütung für die Startphase
Auch bei den Stundenverrechnungssätzen positioniert sich Aventon, laut eigenen Angaben, bewusst am oberen Ende des Marktes. Um den initialen Schulungs- und Einarbeitungsaufwand abzufedern, werden die ersten 15 Arbeitsstunden eines Servicepartners mit 200 Euro pro Stunde vergütet. Danach gilt ein regulärer Satz von 100 Euro pro Stunde.
Ergänzt wird das Programm durch ein kostenloses Ersatzteil-Starterpaket mit gängigen Komponenten wie Controllern, Displays und Sensoren, ohne dass Kapital im Lager gebunden wird. Zudem will Aventon aktiv Kunden aus dem Direktvertrieb an lokale Servicepartner für Montage- und Wartungsarbeiten vermitteln.
Servicepartner-Ansprache über neue Teaser-Website
Parallel zum Programmstart hat Aventon seine deutsche Website weiter ausgebaut. Unter de.aventon.com finden neben Endkunden nun auch potenzielle Servicepartner einen eigenen Bereich zur Bewerbung. Weitere Programme für den Fachhandel sollen im Laufe des Jahres folgen.


