»Das zweite Quartal 2026 war für den Konzern sowohl hinsichtlich der verkauften Fahrzeuge als auch des Umsatzes eine Phase des Wachstums«, freut sich Piaggio Group-CEO Michele Colaninno, »dies unterstreicht die konstruktive Arbeit aller Tochtergesellschaften weltweit sowie das kontinuierliche Streben nach Produktivitäts-Steigerungen. Das führte auch zu einer starken Cashflow-Generierung. Die ist unerlässlich und stellt sicher, dass wir gut gerüstet sind, um etwaigen Inflationsdruck zu bewältigen, der sich zwischen jetzt und dem Jahresende infolge von Konflikten und politischen Spannungen entwickeln könnte. Die internationalen Wechselkurse sind für europäische Hersteller nach wie vor ungünstig. Wir haben aber ihre Auswirkungen durch die Steigerung unserer weltweiten Verkaufszahlen neutralisiert.«
Spürbarer Aufwärtstrend
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Das zweite Verkaufsquartal 2026 in (vorläufigen) Zahlen:
– konsolidierter Nettoumsatz: bei konstanten Wechselkursen rund 515 Millionen Euro (plus 7,0 Prozent) und etwa 500 Millionen Euro zu aktuellen Wechselkursen (plus 3,8 Prozent)
– Verkaufsmenge: circa 150.000 Einheiten (plus 14,0 Prozent). Eine Aufteilung in Zweiräder und Nutzfahrzeuge ist in diesen vorläufigen Zahlen noch nicht enthalten.
Für die ersten sechs Monate des laufenden Piaggio Group-Geschäftsjahres bedeutet das:
– konsolidierter Nettoumsatz: bei konstanten Wechselkursen rund 880 Millionen Euro (plus 3,0 Prozent) und etwa 842 Millionen Euro zu aktuellen Wechselkursen – was einem Rückgang von rund 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Damit wird laut Piaggio Group »das gesamte Defizit des ersten Quartals effektiv ausgeglichen«.
– Verkaufsmenge: circa 258.500 Einheiten (plus 8,5 Prozent)
Guter Cashflow sorgt für Abbau der Netto-Finanzverschuldung
Somit bewegte sich der Cashflow sowohl im zweiten Geschäftsquartal als auch -Halbjahr mit seinen rund 112 Million Euro bzw. 93 Millionen Euro auf neuen Rekorden. »Der Cashflow führte dazu, dass die Netto-Finanzverschuldung zum 30. Juni 2026 bei rund 485 Millionen Euro lag, was einer Verbesserung um rund 93 Millionen Euro gegenüber 577,6 Millionen Euro zum 31. Dezember 2025 und einer Verbesserung um etwa 50 Millionen Euro gegenüber 534,7 Millionen Euro zum 30. Juni 2025 entspricht«, heißt es dazu aus der Unternehmenszentrale in Pontedera.
Text: Jo Beckendorff


