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Bergzeit-Geschäftsjahr 2024/2025 vermeldet zweistelliges Umsatzplus
Der auch Fahrradprodukte verkaufende deutsche E-Commerce-Outdoor-Händler Bergzeit GmbH hat in seinem vom 1. März bis 28. Februar laufenden Geschäftsjahr 2024/2025 eine (im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr) Umsatzsteigerung von mehr als 17 Prozent auf nunmehr 173 Millionen Euro eingefahren.
Südlich von München im bayrischen Otterfing zu Hause: die Zentrale von Bergzeit.Foto: Bergzeit

»Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 17 Prozent – besonders erfreulich ist dabei, dass wir auch unsere Profitabilität über effizientere Abläufe in der Logistik und im Retourenmanagement sowie über gezielte Kundenbindungs-Maßnahmen steigern konnten«, erklärt Bergzeit-Geschäftsführer Martin Stolzenberger, »der größte Teil des Wachstums kam aus dem Onlinehandel, doch auch die stationären Läden konnten mit einem Plus von 10 Prozent überzeugen. Weitere Eckdaten werden allerdings nicht kommuniziert.
Mit dieser Entwicklung setzt sich bei dem zur Südtiroler Unternehmerfamilie Oberrauch (zu deren Oberalp Group unter anderem auch der Bikewear anbietende Bergsport-Anbieter Dynafit zählt) gehörenden Online-Händler ein weit über dem Branchenschnitt liegender positiver Trend fort – und das sowohl im Online- als auch stationären Geschäft.
Laut Anbieter resultiert das Wachstum »aus einer stärkeren Durchdringung der bestehenden Märkte, gezielten Sortimentserweiterungen, der Optimierung organischer Kanäle sowie einer leistungsstarken, effizienten und skalierbaren Logistik«.
Das kontinuierliche Wachstum – der Online-Händler wirtschaftet seit mittlerweile 25 Jahren durchgehend profitabel und beschäftigt mittlerweile rund 420 Mitarbeitende – wird als positives Signal für die eigene Ausrichtung und den klaren Fokus auf den spezialisierten Bergsport-Markt gewertet (wobei ausgesuchte Fahrrad-Ausrüstung dazu gezählt wird).
»RE-USE« hat sich zum großen Second-Hand-Shop gemausert
Gleichzeitig hat sich im vergangenen Jahr die »RE-USE«-Plattform (Bergzeits Secondhand-Shop für hochwertige Outdoor-Ausrüstung) weiter etabliert. Mit einer Verdreifachung zum Vorjahr konnte dieser »zweite-Leben«-Sektor punkten. Seit dem Start im Juni 2022 setzt sich der Online-Fachhändler damit aktiv für die Förderung der Kreislaufwirtschaft in der Outdoorbranche ein. Das Sortiment umfasst inzwischen 15.000 Artikel. Damit ist das »RE-USE«-Programm des Anbieters laut Eigenangaben eines der größten Second-Hand-Sortimente der (Outdoor-)Branche.
Ausblick
Für das laufende Geschäftsjahr 2025/2026 strebt Bergzeit erneut ein Um- satz-Wachstum von über 10 Prozent an. Dabei liegt der Fokus liegt auf dem Ausbau bestehender Märkte und Zielgruppen sowie der Erschließung neuer Länder.

Hat das neu geschaffene Bergzeit-Ressort Commercial übernommen: der bisherige Head of Buying Christian Hofstetter.Foto: Bergzeit

Letztendlich noch der Hinweis, dass es im Berzeit-Führungsteam zum Stühlerücken kam: der langjährige Mitarbeiter Christian Hofstetter gibt die Verantwortung für den Bereich Einkauf an Christl Haigermoser weiter und übernimmt als Chief Commercial Officer (CCO) das neu geschaffene Ressort Commercial. Ziel dieses neuen Ressorts ist es, »Marketing, Länder und Märkte sowie den Vertrieb stärker miteinander zu vernetzen«.

 

 

 

Wurde vom Head of Buying zum Chief Buying Officer (CBO) befördert und ist damit bei Bergzeit in die oberste Management-Ebene aufgestiegen: Christl Haigermoser.Foto: Bergzeit

Gleichzeitig ergänzt Christl Haigermoser, bisher Head of Buying, als Chief Buying Officer (CBO) künftig die oberste Management-Ebene. »Die gebürtige Bad Tölzerin bringt langjährige Erfahrung aus dem Sport- und E-Commerce-Fachhandel mit und wird mit ihrer cross-funktionalen Expertise eine wertvolle Verstärkung für Bergzeit sein«, heißt es dazu aus der Bergzeit-Zentrale.

Text: Jo Beckendorff/Bergzeit

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