Die Dresdener gehen davon aus, dass sich der positive Trend aus dem ersten Halbjahr auch im dritten Quartal fortsetzt. Hintergrund: bis dato wurden entgegen der ursprünglichen Annahme zweistellige Wachstumsraten erzielt. Heißt auch, dass die Umsatzentwicklung des börsennotierten Unternehmens »trotz eines schwierigen Marktumfelds auf hohem Niveau« geblieben ist. Die vollständigen Informationen zum dritten Quartal 2025 werden allerdings erst am 12. November veröffentlicht.
Wie auch immer: jetzt prognostiziert Bike24 einen 2025er-Gesamtumsatz »zwischen 278 und 288 Millionen Euro» (bisher 248 bis 261 Millionen Euro) und ein bereinigtes EBITDA »zwischen 12,5 und 13,5 Millionen Euro (bisher 7,0 bis 12,1 Millionen Euro).
»Unsere Strategie, die Tiefe und Breite unseres Produktportfolios gezielt zu optimieren und an die Marktentwicklung anzupassen, hat sich eindeutig ausgezahlt«, freut sich Bike24 CEO Andrés Martin-Birner, »unsere Kunden finden heute schneller das richtige Produkt – zu fairen Preisen und mit zuverlässiger Lieferbarkeit.«
Neben dem Umsatzwachstum würden auch eine verbesserte operative Effizienz und schlankere Strukturen wesentlich zum Ergebnisanstieg beitragen.
Um seinen Wachstumskurs fortzusetzen, plant Bike24 in den kommenden Monaten, die bereits eingeleiteten Maßnahmen weiter auszubauen: »Dazu gehören unter anderem weitere Optimierungen des Produktportfolios sowie eine engere Integration von Einkauf, Logistik und Prozessmanagement. Diese Initiativen sollen nicht nur die Produktverfügbarkeit weiter erhöhen, sondern auch die Kostenstruktur nachhaltig optimieren.«
Text: Jo Beckendorff


