Nachdem die Dresdener im derzeit laufenden zweiten Geschäftsquartal den höchsten Quartalsumsatz ihrer Unternehmensgeschichte erwarten, heben sie jetzt schon ihre Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2025 von bisher 233 bis 242 Millionen Euro auf nunmehr 248 bis 261 Millionen Euro an.
»Nach internen Schätzungen gewinnt Bike24 deutlich an Marktanteilen – eine Entwicklung, die für das langfristige Umsatzpotenzial des Unternehmens von hoher Relevanz ist«, heißt es dazu aus der Unternehmenszentrale.
Die bisherige Prognose für das bereinigte EBITDA bleibt allerdings aufgrund des anhaltend intensiven Preiswettbewerbs (insbesondere im Fullbike-Segment) erhalten. Hier geht man nach wie vor von einem Wert von 7 bis 12,1 Millionen Euro aus.
Hauptwachstumstreiber sei weiterhin das Segment Teile, Zubehör und Bekleidung (PAC). Außerdem zahle sich nun die konsequente Internationalisierungs-Strategie der letzten Jahre spürbar aus. So verzeichnet Bike24 derzeit in allen strategischen Regionen »sowohl im Neu- als auch im Bestandskunden-Bereich« zweistellige Wachstumsraten.
Selbst das »Problemkind« Fullbike-Segment zeige ermutigende Signale. Das diesbezügliche Wachstum würde vor allem durch strategische Einkaufsvereinbarungen mit Herstellern und den Zugang zu speziellen Lagerräumungs-Aktionen unterstützt: »Durch die europaweite Präsenz ist Bike24 in der Lage, diese Räder effizient und in großem Umfang zu vermarkten. Die enge Zusammenarbeit mit den Markenherstellern verschafft dem Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil.«
Text: Jo Beckendorff/Bike24


