Was die produzierten Stückzahlen betrifft, lagen die mit 78.530 Einheiten einstellige 7,5 Prozent unter dem des vorherigen Geschäftsjahres 2023/2024. Darin enthalten: 18.699 über DTC-Kanäle verkaufte Einheiten (2024: 18.783). Von der genannten Produktionsmenge rollten wie im Vorjahr auch 80 Prozent ins Exportgeschäft. Begründet wird der Rückgang »mit den allgemeinen globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten sowie den anhaltenden Herausforderungen der Fahrrad-Branche«.
Umsatz auf Vorjahres-Niveau
Mit oben genannter Produktionsmenge erzielten die Briten einen Gesamtumsatz 2024/2025 von 121,45 Millionen GBP (140,22 Millionen Euro). Damit lagen sie nur 0,9 Prozent unter dem des Vorjahres. Begründet wird das mit der Verlagerung Richtung hochwertigerer Produkte. So wurde zum Beispiel die 2024 im Heimatmarkt und Europa vorgestellte »G«-Line mit dem in-house produzierten E-Motor »e-Motiq« ausgestattet und gut verkauft. Nicht nur, aber auch mit ihr konnten höhere Durchschnittspreise generiert werden.
Gewinn vor Steuern gut rauf – nach Steuern weiterwachsender Verlust
Mit dem 2024/2025er-Gesamtumsatz im Rücken erzielte Brompton einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 130.476 GBP (150.646 Euro – Vorjahr: 4.602 GBP = 5.314 Euro).
Ganz anders sieht es dann aber bei dem Gewinn nach Steuern aus: der weist nämlich einen im Vergleich zum Vorjahr (- 1,05 Millionen GBP = 1,21 Millionen Euro) weiterwachsenden Verlust von 2,08 Millionen GBP (2,40 Millionen Euro) aus. Anders ausgedrückt: der Gewinn vor Steuern versandete aufgrund hoher Steuerzahlungen in einen Nettoverlust nach Steuern.
Somit verbuchen die Briten zum 31.3.2025 ein Nettovermögen von 60,81 Millionen GBP (70,20 Millionen Euro – Vorjahr: 65,12 Millionen GBP = 75,18 Millionen Euro). Der Rückgang ist in erster Linie auf den Verlust nach Steuern zurückzuführen.
Ausblick
Dennoch schaut Brompton optimistisch in die Zukunft: die Situation der Fahrradbranche würde sich nach mehreren schwierigen Jahren wieder normalisieren. Zudem steht die Einführung der »G«-Serie in neuen Märkten bevor. Außerdem investiere man weiterhin in neue Produktlinien. Und die würden schon bald auf den Markt kommen.
Text: Jo Beckendorff


