Das Bündnis nachhaltige Mobilitätswirtschaft ist eine zentrale Anlaufstelle für Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft zu allen Fragen rund um die nachhaltigen Mobilitätsbranchen und eine nachhaltige Mobilitätspolitik. Es vertritt die gesamte Bandbreite der nachhaltigen Mobilitätswirtschaft für Personenmobilität in Deutschland. Ziel des Bündnisses (dem auch der Fahrrad-Wirtschaftsverband Zukunft Fahrrad e.V. angehört) ist es, die vielfältigen Mobilitätsbedürfnisse von Menschen mit den Klimaschutzzielen und einem geringeren Energieverbrauch im Verkehrsbereich in Einklang zu bringen.
Ein vom Bündnis vorgelegter Acht-Punkte-Plan sowie konkrete Vorschläge zur Flexibilisierung und Entbürokratisierung bestehender Mobilitätsvorschriften sollen laut dem Bündnis die Weichen für eine wirtschaftlich tragfähige und bedarfsgerechte nachhaltige Mobilität stellen.
Die zentralen Bündnis-Punkte sind:
- Eine Mobilitätsgarantie für alle Bevölkerungsgruppen mit gesetzlichen Mindeststandards für Bus und Bahn und einen gesetzlichen Anspruch auf Mobilitätsdienstleistungen.
- Ein Infrastrukturfonds und eine langfristige Sicherung des Deutschlandtickets.
- Eine Entbürokratisierung durch Pauschalierungsregeln für die steuerliche Behandlung dienstlich und privat genutzter ÖPNV-Zeitkarten, Sharing-Mitgliedschaften und Mobilitätsbudgets, wie es sie heute schon für den Dienstwagen gibt.
- Die Gleichstellung multimodaler Mobilität durch eine Mobilitäts-Prämie für den Einstieg in die Nutzung von ÖPNV, Fahrrad und Sharing.
- Förderoffensiven für Carsharing, Fahrradwirtschaft und das autonome Fahren im ÖPNV.
Den vorgelegten 8-Punkte-Plan für Mobilität und Wirtschaft können Sie unter diesem Link einsehen.
Was die Flexibilisierung und Entbürokratisierung bestehender Mobilitätsvorschriften betrifft, finden sie dazu vier Punkte unter diesem Link.
Text: Jo Beckendorff/Bündnis nachhaltige Mobilitätswirtschaft
