Händlerinnen und Händlern können Rückläufer aus dem BusinessBike-Leasing entweder vollständig aufbereitet und zertifiziert beziehen und ohne weiteren Aufwand direkt an den Endkunden bringen. Oder aber sie können unaufbereitete Rückläufer einkaufen und eigenständig aufarbeiten, um zusätzliche Werkstattumsätze zu erzielen. Beide Wege sollen dem Handel eine planbare Einnahmequelle im Gebrauchtradgeschäft sichern und preisbewusste Käuferinnen und Käufer erschließen, die der Neuradpreis bislang abschreckte.
In der Aufbereitung wird jedes Rad nach Angaben von BusinessBike einer umfassenden Prüfung durch Fahrradtechniker und Elektrospezialistinnen unterzogen. Die Bikes erreichen demnach einen nahezu neuwertigen Zustand und werden mit 24 Monaten Garantie auf Motor und Akku ausgeliefert. Das soll Reklamationsrisiken im Handel senken.
BusinessBike sieht sich in seinen Bestrebungen bestätigt durch eine Nutzerumfrage, für die das Unternehmen 532 Arbeitnehmende mit laufendem Leasingvertrag befragt hat, ob sie ein neues Premium-Bike oder ein zertifiziertes Refurbished-Modell wählen würden. 62 Prozent entschieden sich für das aufbereitete Rad. Besonders gefragt sind laut Umfrage Nutzräder und Commuter Bikes, Segmente, in denen der stationäre Fachhandel stark vertreten ist. Die günstigeren monatlichen Leasingraten gegenüber Neurädern gleichen Ursprungspreises sowie ein Übernahmeangebot von nur 10 Prozent des Neupreises am Leasingende stärken die Nachfrage zusätzlich: 68 Prozent der Befragten planen, das Rad am Ende der Laufzeit zu kaufen. Außerdem erschließe das Preissegment Arbeitnehmende als Zielgruppe, die ein kostengünstiges Zweitrad für Arbeitsweg oder Familienalltag suchen.
»Refurbished Leasing ist kein Kompromiss, es ist die logische Weiterentwicklung des Dienstradleasings«, sagt Geschäftsführer Stefan Page. »Wenn 62 Prozent der Arbeitnehmenden ein aufbereitetes Premium-Bike in Betracht ziehen, dann ist das kein Nischentrend, sondern ein klares Marktsignal.«
Das Refurbished-Modell zahlt nach Angaben von BusinessBike auch auf Nachhaltigkeitsziele ein: Die Verlängerung des Produktlebenszyklus schone Ressourcen und reduziere den CO₂-Fußabdruck, was für Firmenkunden mit Nachhaltigkeitsberichterstattung besonders interessant und somit ein gutes Verkaufsargument sei.

