Nach Einschätzung von By Schulz hat die Eurobike in Frankfurt in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung als internationale Leitmesse für Industrie und Fachhandel verloren. Die strategische Ausrichtung der Veranstaltung habe sich spürbar verändert, während zentrale Bedürfnisse von Händlern, Herstellern und industriellen Ausstellern aus Sicht des Unternehmens nicht mehr ausreichend berücksichtigt werden.
Insbesondere die Kommunikation und die im Vorfeld der Eurobike 2025 gemachten Aussagen seitens des Messemanagements entsprachen nach Auffassung von By Schulz nicht dem Anspruch an Transparenz und Verlässlichkeit, den langjährige Aussteller erwarten dürften. Auch das vorgestellte Messekonzept für 2026 überzeugte das Saarbrücker Unternehmen in Ausrichtung und Zielsetzung nicht. Anpassungen seien zu spät erfolgt und ohne klare strategische Linie.
Der Fokus der Eurobike habe sich zunehmend in Richtung eines publikumsorientierten Sommerevents verschoben. Die Messe werde ihrer ursprüngliche Rolle als zentraler Treffpunkt und Handelsplattform der internationalen Fahrradbranche nicht mehr gerecht.
Vor diesem Hintergrund hat sich By Schulz entschieden, die eigenen Marketing- und Vertriebsaktivitäten künftig stärker auf alternative Formate, direkte Kundenkontakte sowie zielgerichtete Branchenplattformen auszurichten. Geschäftsführer Markus Schulz: „Es ist sehr schade, diese negative Entwicklung zu beobachten. Die Eurobike war über Jahrzehnte hinweg Dreh- und Angelpunkt der internationalen Bike Branche.“


