Anfang Mai letzten Jahres startete die italienische Fahrradreifen-Größe Vittoria S.p.A. (alias Vittoria Group) den Bau eines laut Eigenangaben »weltweit ersten Erlebnis-, Innovations- und Wissenszentrums für die Entwicklung von Fahrradreifen aller Disziplinen«. Diese unter dem Namen »Vittoria Park« angekündigte Anlage inklusive imposanten Testgelände rund um den Unternehmens-Hauptsitz in Brembate nahe Mailand wurde schon im letzten Jahr eröffnet. Jetzt meldet sich Vittoria Park »als weltweit erstes Radsport-Erlebnis für alle Disziplinen« nach Winterschließung mit einer großen Frühlingseröffnung am ersten März-Wochenende (4./5.3.) zurück.

US-Fahrwerks-Federungsspezialist Fox Factory Holding Corp. will die »Powered Vehicles Group« (PVG) seiner Tochtergesellschaft Fox Factory, Inc. mit der Übernahme des heimischen Pkw-, Lkw- und Nutzfahrzeug-Reifenanbieters Custom Wheel House, LLC (CHW) stärken.

Nachdem Sportwagen-Bauer Porsche AG Ende 2021 seine Beteiligung an Greyp Bikes d.o.o. auf einen Mehrheitsanteil erhöhte, wurden nun weitere (E-Bike-)Zukunftsweichen gestellt. So fungiert das Bikeunternehmen nun offiziell unter dem Namen Porsche eBike Performance d.o.o. und der deutsche E-Bike-Antriebsanbieter Fazua GmbH (seit Mitte 2022 zu 100 Prozent zu Porsche gehörend) offiziell unter dem Namen Porsche eBike Performance GmbH.
Im letzten Jahr feierte der deutsche Kumpan Electric-Macher E-bility GmbH in einem jahrelangen Rechtsstreit mit dem italienischen Vespa-Herstellergröße Piaggio Group in Sachen Fahrzeugdesign einen Erfolg. Dieser Etappensieg konnte allerdings nicht verhindern, dass der junge E-Motorroller-Anbieter aus Remagen (südlich von Bonn) am 10. Februar 2023 beim zuständigen Amtsgericht Bad Neuenahr-Ahrweiler Insolvenz anmelden musste.

Navigationspionier Garmin Ltd. hat im letztjährig allgemein schwierigen vierten Verkaufsquartal einen Gesamtumsatz von 1,31 Milliarden USD (1,23 Milliarden Euro) erzielt. Verglichen mit 10-12/2021 ist das ein Minus von 6 Prozent. Für das Gesamtjahr 2022 berichten die US-Amerikaner von einem erzielten Gesamtumsatz von 4,86 Milliarden USD (4,57 Milliarden Euro). Damit liegen sie seichte 2 Prozent unter dem Vorjahres-Umsatz. Darin enthalten: weiter abstürzende Fahrradprodukt-Verkäufe.
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