»Die heutige Einreichung ist ein weiterer wichtiger Schritt in unseren Bemühungen, unsere Finanzbericht-Erstattung auf den aktuellen Stand zu bringen«, erklärt Codi-CEO Elias Sabo, »wir konzentrieren uns weiterhin darauf, unsere finanzielle Flexibilität zu stärken und unsere Tochterunternehmen erfolgreich zu führen. Trotz eines dynamischen Geschäftsumfelds entwickeln sich unsere operativen Tochtergesellschaften, mit Ausnahme von Lugano, weiterhin gut und generieren zusammen einen erheblichen Cashflow.«
Gute Boa- und Primaloft-Zahlen im ersten Krisenquartal 2025
Insgesamt hat Codi in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 einen Umsatz von 453,78 Millionen USD (387,42 Millionen Euro, plus 10,5 Prozent), einen Rohertrag von 196,03 Millionen USD (167,36 Millionen Euro, plus 12,0 Prozent) erzielt. Dabei konnten die US-Amerikaner ihren vorherigen Nettoverlust in Höhe von 56,18 Millionen USD (47,96 Millionen Euro) auf nunmehr 29,99 Millionen USD (25,60 Millionen Euro) verringern.
In diesen Zahlen enthalten: die beiden auch im Fahrrad-Sektor aktiven und unter der Codi-Division »Branded Consumer« aufgeführten Töchter Boa Technology und Primaloft.
Während der Drehverschluss-Pionier Boa seinen ersten Quartalsumsatz 2025 im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um satte 48,7 Prozent auf 26,85 Millionen USD (22,92 Millionen Euro) hochschrauben konnte, konnte Funktionsstoff-Anbieter Primaloft seinen Quartalsumsatz im Vergleich um 4,9 Prozent auf 23,65 Millionen USD (20,19 Millionen Euro) heben.
In seinem Quartalsberichts-Statement erwähnt Elias Sabo beide Töchter mit dem Hinweis, dass man durch die jüngsten starken Buchungsaktivitäten unter anderem bei Primaloft ermutigt in die Zukunft schaue und Boa »weiterhin von seinen patentgeschützten, leistungssteigernden Passform-Lösungen, die den kontinuierlichen Ausbau des Marktanteils unterstützen« profitiere.
Ausblick 2025
Somit bekräftigt Codi seine Erwartung in ein bereinigtes EBITDA seiner fünf (ohne Lugano) unter »Branded Consumer« und drei unter »Niche Industrial« laufenden Tochtergesellschaften für das Gesamtjahr 2025 in Höhe von 330 bis 360 Millionen USD (282 bis 307 Millionen Euro).
Text: Jo Beckendorff


