Heißt, dass die vorrangig besicherte Kreditgeber-Gruppe von Codi die Frist für die Verlängerung der Veröffentlichung seiner korrigierten Finanzergebnisse für die Geschäftsjahre 2022, 2023 und 2024 abgesegnet hat.
Laut eigenen Angaben befindet sich die börsennotierte Beteiligungsgesellschaft – unter anderem Mutter der auch der Fahrradbranche zugewandten Anbieter Boa Technology und Primaloft – »in aktiven Gesprächen mit seiner vorrangigen Kreditgeber-Gruppe über eine formelle Verlängerung der Stundung, die zusätzliche Zeit für den Abschluss des Neufassungs-Prozesses verschaffen wird«. Diese Verlängerung wird voraussichtlich in Kürze abgeschlossen sein.
Außerdem versichern die US-Amerikaner, dass sie weiterhin Fortschritte bei der Untersuchung der finanziellen und buchhalterischen Unregelmäßigkeiten bei Lugano Holding Inc. und der damit verbundenen Neufassung seiner historischen Jahresabschlüsse machen.
Dabei wichtig zu wissen: »Die Untersuchung beschränkt sich auf Lugano und betrifft keine der anderen Tochtergesellschaften von Codi, die weiterhin solide operative Ergebnisse erzielen.«
»Wir nähern uns dem Ende eines hochkomplexen Prozesses zur Neufassung der Abschlüsse, in dessen Rahmen wir einen ausgeklügelten Finanz- und Bilanzbetrug aufdecken, der vom Gründer und ehemaligen CEO von Lugano begangen wurde«, erklärt Codi-CEO Elias Sabo und versichert: »Während wir uns dem Abschluss nähern, konzentrieren wir uns weiterhin darauf, den Wert für unsere Stakeholder zu maximieren und eine starke Performance in allen Bereichen zu erzielen.«
Text: Jo Beckendorff


