Zum 31. Dezember 2026 wird Sabo, der seit Unternehmens-Gründung im Jahr 1998 maßgeblich an der strategischen Ausrichtung der börsennotierten Beteiligungsgesellschaft beteiligt war und seit acht Jahren als deren CEO im Einsatz ist, auch als Mitglied des Codi-Verwaltungsrats ausscheiden. Sabos CEO-Nachfolger – der aktuelle Chief Operating Office (COO) Zach Sawtelle – wird dann auch seine Nachfolge als Verwaltungsrat-Mitglied antreten.
»Im Namen des Verwaltungsrats möchte ich Elias für seine Führungsrolle und seine zahlreichen Beiträge für Codi danken«, erklärt der Verwaltungsrats-Vorsitzende Larry Enterline, »mit einer klaren Strategie und dem Fokus auf disziplinierte Umsetzung ist der Verwaltungsrat zuversichtlich, dass dies der richtige Zeitpunkt für einen geordneten Führungswechsel ist. Zach verfügt über fundierte Kenntnisse unserer Geschäftsbereiche, eine starke Erfolgsbilanz bei der Wertschöpfung und die Disziplin, Codi in die nächste Phase zu führen. Wir sind zuversichtlich, was die Zukunft des Unternehmens unter seiner Führung angeht.«
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist Zach Sawtelle Partner und COO beim externen Unternehmens-Management Compass Group Management LLC.
Ausblick wieder in der Spur
Mit der personellen Weichenstellung gibt Codi ebenfalls bekannt, dass man angesichts »einer starken Dynamik in der gesamten diversifizierten Gruppe der Tochtergesellschaften des Unternehmen« die zu Jahresbeginn dargelegten Prioritäten inklusive angekündigten 2026er-Ausblick bestätigt«.
Heißt, dass sich die US-Amerikaner weiterhin »auf den Abbau der Verschuldung, die Maximierung des Werts ihrer Tochtergesellschaften, der Steigerung der operativen Leistung und der Schließung der Lücke zwischen dem Aktienkurs von Codi und dem inneren Wert« fokussieren.
Außerdem treibt die Beteiligungsgesellschaft ihre ebenfalls zuvor angekündigte Überprüfung des Management Services Agreement weiter voran. Dieses zielt darauf ab, »die Anreize stärker an den Interessen der Aktionäre auszurichten und den Shareholder Value zu steigern«.
In diesem Zusammenhang der Hinweis, dass der Codi-Aktienkurs Mitte letzten Jahres nach angeblichen Unregelmäßigkeiten »in den Finanzierungs-, Buchhaltungs- und Bestandspraktiken« bei der Schmuckhersteller-Tochter Lugano Holding Inc. um 59 Prozent in den Keller rutschte. Lugano musste dann im November 2026 einen Chapter 11-Insolvenzschutz beantragen und Codi Neufassungen seiner Geschäftsergebnisse 2022 bis 2024 verfassen.
Text: Jo Beckendorff




