»Wir haben entschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Liquidität zu erhöhen, die Kosten zu senken und den Wert für alle Aktionäre zu erhalten«, versichert Codi-CEO Elias Sabo, »wir sind ermutigt durch die Unterstützung unserer Kreditgeber, während wir die notwendigen Schritte unternehmen, um den Verschuldungsgrad zu reduzieren und die Einhaltung unserer Kreditvereinbarungen wiederherzustellen.«
Folgende Sofortmaßnahmen wurden ergriffen:
– um ausreichende Liquidität zur Aufrechterhaltung des normalen Geschäftsbetriebs zu erhalten, wurde eine Stundungsvereinbarung mit einer Kreditgeber-Gruppe abgeschlossen
– gezahlte Management-Gebühren wurden erheblich reduziert.
– die Investitionen in Lugano wurden eingeschränkt. Gleichzeitig werden die Ressourcen auf die acht anderen marktführenden Tochtergesellschaften von CODI konzentriert.
– um Barmittel zu erhalten und den langfristigen Wert zu schützen, wurde die in der Vergangenheit ausgeschüttete vierteljährliche Barausschüttung ausgesetzt.
»Unsere Struktur und unser diversifiziertes Geschäftsmodell geben uns die Flexibilität, die Herausforderungen in Lugano zu isolieren und einzugrenzen, während wir weiterhin das Wachstum und die Ausführung unserer gesunden Geschäftsbereiche unterstützen. Die anderen acht Tochtergesellschaften von CODI sind weiterhin erfolgreich und wir glauben, dass sie gut positioniert sind, um in ihren jeweiligen Märkten zu wachsen,» ergänzt Sabo, »da unsere Tochtergesellschaften Barmittel generieren, konzentrieren wir uns darauf, die Verschuldung schnell abzubauen und letztendlich den Wert für alle Aktionäre zu maximieren.«
Text: Jo Beckendorff

