Infolge der Insolvenzanmeldung wird Lugano ab dem vierten Quartal 2025 nicht mehr in den Finanzergebnissen von Codi konsolidiert.
»Die Antragstellung erfolgte auf Anweisung eines unabhängigen Sonderausschusses des Verwaltungsrats von Lugano, der zu dem Schluss gekommen war, dass ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 der beste Weg ist, um den Wert für die Stakeholder von Lugano zu maximieren«, heißt es in einer Meldung von Codi.
»Wir unterstützen die Entscheidung des Verwaltungsrats von Lugano, einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 zu stellen, da dies die beste Möglichkeit ist, den Wert der Vermögenswerte von Lugano zu maximieren«, erklärt Codi-CEO Elias Sabo – und versichert: »Die Anmeldung betrifft nicht unsere anderen acht Tochtergesellschaften, die zusammen weiterhin einen starken Cashflow generieren und in ihren jeweiligen Märkten gute Ergebnisse erzielen.« Zu den acht genannten Tochtergesellschaften gehören auch die der Fahrradbranche zugewandten Anbieter Boa Technology und Primaloft.
Derzeit würde Codi weiterhin »konstruktiv mit seiner Gruppe vorrangiger Kreditgeber und Anleihegläubigern zusammenarbeiten, um Flexibilität zu gewährleisten, während es seine Finanzkorrektur abschließt und andere erforderliche Anmeldungen bei der Securities and Exchange Commission vornimmt«. Die Beteiligungsgesellschaft konzentriert sich weiterhin darauf, ihre Geschäftsberichts-Neufassungen abzuschließen und ihre langfristige Strategie zum Nutzen ihrer Stakeholder voranzutreiben.
Text: Jo Beckendorff


