Der BIMP-Bericht basiert auf Daten von Mitgliedsverbänden, Nichtmitgliedsorganisationen und Branchenexperten, ergänzt durch Schätzungen in den Fällen, in denen keine offiziellen Daten verfügbar waren. Er bietet einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten der europäischen Fahrradindustrie (Produktion und Beschäftigung), relevante Marktdaten (Verkäufe und Importe) und hebt die auf nationaler Ebene durchgeführten Aktivitäten zur Förderung des Radverkehrs hervor.
Im Jahr 2024 haben die Hersteller die Produktion schrittweise zurückgefahren, damit die Lagerbestände der Vorjahre abgebaut werden können. Auch das Beschäftigungsniveau wurde der Entwicklung angepasst.
Der Markt setzt wieder stärker auf im Inland produzierte Einheiten und vorhandene Lagerbestände als auf frische Importe oder Exporte. Trotz der Normalisierung der Nachfrage hielt das E-Bike-Segment das starke Interesse aufrecht und stellte weiterhin einen bedeutenden Marktanteil dar.
Mit Blick auf die Zukunft wird erwartet, dass eine Reihe von politischen Initiativen – darunter die Reformen des europäischen Grünen Deals, die Verordnung über Ökodesign für nachhaltige Produkte, der digitale Produktpass und Mobilitätsanreize im Rahmen des Klima-Sozialfonds – eine wichtige Unterstützung für die langfristige Stärkung des Sektors leisten werden.
„Dieses Jahr hat erneut unterstrichen, wie wichtig unsere Rolle als Brücke zwischen der europäischen Fahrradindustrie und den Institutionen, die ihre Zukunft gestalten, ist. Bei CONEBI navigieren wir nicht nur durch regulatorische Rahmenbedingungen, um sicherzustellen, dass unsere Branche wettbewerbsfähig bleibt – wir helfen bei der Gestaltung dieser Rahmenbedingungen, um sicherzustellen, dass die Fahrradindustrie eine wichtige Säule des grünen und digitalen Wandels in Europa bleibt“, erklärte Massimo Panzeri, Präsident des CONEBI.
