Die neue Produktionsstätte verschafft Dahon laut eigenen Angaben vor allem mit Blick auf die Produktionskapazität für Einstiegsmodelle regionale Kostenvorteile – und das alles im Zeichen eines geplanten Wachstums in den Schwellenländern. So könne man die bestehende Produktpalette unten breiter aufstellen.
»Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein für Dahon auf unserem soliden Weg zur Erweiterung unserer Kapazitäten. Durch unsere Partnerschaft mit Golden Wheel werden wir die Fertigungsstärke von Tianjin nutzen, um die Anwendung der Dahon-V-Technologie voranzutreiben und leichtere, schnellere und intelligentere Mobilitätslösungen zu einem höheren Wert und zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Gleichzeitig leisten wir damit einen Beitrag zur globalen grünen Mobilitätsbranche«, erklärte Dahon-Gründer und -CEO Dr. David T. Hon in seiner Rede auf der Eröffnungszeremonie.
Alles »e«
Zu den Hauptaufgaben der »mit erstklassigen Einrichtungen und einem sehr erfahrenen Forschungs- und Entwicklungsteam von führenden Fahrrad- und E-Bike-Herstellern« ausgestatteten Fabrik gehört die Auftragsabwicklung für Dahon und Golden Wheel. Der Schwerpunkt des Produktionsangebots soll auf fünf Produktserien – »E-Motorräder, E-Trikes, E-Falträder, E-Bikes und E-Rollern« – liegen.
Golden Wheel Group
Golden Wheel Group selbst wurde 1987 unter dem Namen Tianjin Golden Wheel Bicycle Group gegründet und ist im Jinbo Industrial Park im Bezirk Wuqing in Tianjin zu Hause. Weil das Fahrrad- und E-Bike-Geschäft vor allem in Europa gerade nicht gut läuft, schauen sich die Chinesen gezielt nach Alternativen um. Da macht es durchaus Sinn, wie in diesem Fall mit Dahon andere Märkte ins Visier zu nehmen.
Text: Jo Beckendorff



