Die räumliche Nähe spielt dabei eine zentrale Rolle: Sowohl das Gymnasium als auch Deuter sind in Gersthofen ansässig. Die Zusammenarbeit soll gezielt die Verbindung zwischen regionaler Wirtschaft und Bildung stärken und den direkten Austausch erleichtern.
Die Kooperation basiert auf drei zentralen Bausteinen: Berufsorientierung, Praxisbezug im Unterricht sowie eine stärkere lokale Vernetzung. Konkret umfasst sie unter anderem Workshops durch Deuter sowie Betriebsbesuche der Schulklassen im Unternehmen. Der Vertrag wurde am 10. Februar 2026 von Schulleiter Christian Engel und Deuter-Geschäftsführer Robert Schieferle unterzeichnet.
Nachhaltigkeit im Fokus
Inhaltlich steht vor allem das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Ausgangspunkt war ein Wirtschaftsleistungskurs der Oberstufe, der sich mit dem Lieferkettengesetz beschäftigt. Gemeinsam mit Deuter analysierten die Schülerinnen und Schüler die Lieferkette eines Schlafsacks und verglichen diese mit günstigeren Wettbewerbsprodukten.
Das Unternehmen bringt dabei eigene Erfahrungen ein, etwa aus der langjährigen Zusammenarbeit mit einem Produktionspartner in Vietnam sowie durch Angebote wie einen lebenslangen Reparaturservice für Deuter-Produkte. „Wir bilden aus und da ist es natürlich sehr gut, wenn die Verbindung von Anfang an besteht. Wir brauchen immer den Nachwuchs“, sagt Geschäftsführer Robert Schieferle.


