Laut Donkey Republic-CEO Thor Möger Pedersen ist der eingefahrene erste Quartalsumsatz in Höhe von 29,0 Millionen DKK 3,88 Millionen Euro) in Anbetracht herausfordernder saisonaler Bedingungen ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis. Immerhin liegt man damit 9,9 Prozent über dem des vergleichbaren Vorjahres-Zeitraums. Dass trotz weniger Fahrten und Fahrgästen ein Umsatzwachstum erzielt wurde, ist in erster Linie auf den fortgesetzten Flottenausbau zurückzuführen. Zudem habe eine leichte Verbesserung des Umsatzes pro Fahrt und pro Fahrgast dazu beigetragen.
Gleichzeitig konnte das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von Minus 6,3 Millionen DKK (0,84 Millionen Euro) in 01-03/2025 auf minus 1,2 Millionen DKK (0,16 Millionen Euro) in den ersten drei Monaten dieses Jahres deutlich um mehr als 80 Prozent verbessert werden. Dies gelang laut Unternehmensangaben vor allem durch organisatorische Veränderungen inklusive rigider Kosteneinsparungs-Maßnahmen, die im Anschluss an die im dritten und vierten Quartal 2025 durchgeführte Umstrukturierung durchgeführt wurden. O-Ton aus der Kopenhagener Unternehmenszentrale: »Eine gesteigerte operative Effizienz und ein fokussierteres Betriebsmodell stärken sowohl die Rentabilität als auch die Skalierbarkeit.«
Weiteres Investment für Expansion
Wie bereits berichtet, führte DonkeyRepublic letzten Februar eine Privatplatzierung von 12.500.003 neuen Aktien zu einem Zeichnungspreis von 6,00 DKK (0,80 Euro) pro Aktie durch. Damit wurde ein Bruttoerlös von rund 75 Millionen DKK (10,03 Millionen Euro) eingefahren. Die Privatplatzierung wurde von einem Konsortium aus neuen und bestehenden Investoren – darunter Nordic Compound Invest, Avium, BankInvest und Sagitta Investments sowie Mitglieder der Geschäftsleitung – gezeichnet.
Der Erlös aus dieser Privatplatzierung stärkt nicht nur die Finanzlage des Unternehmens, sondern unterstützt es auch bei der weiteren Umsetzung seiner strategischen Roadmap. So werde man sich jetzt – wo die Hochsaison startet und man in dieser auch die bereits kommunizierte Markteinführung in Düsseldorf und im Ruhrgebiet »einschließlich Flottenzuweisung, operativer Einrichtung und lokaler Umsetzungskapazitäten« vorbereitet, weiterhin auf eine disziplinierte Umsetzung, operative Effizienz und profitables Wachstum fokussieren.
Ausblick
Heißt auch, dass die börsennotierten Dänen mit den guten ersten Quartalszahlen im Rücken auch ihre Prognose für das Gesamtjahr 2026 bestätigen. Diese liegt »bei einem Gesamtumsatz zwischen 179 Millionen und 194 Millionen DKK (23,95 und 25,96 Millionen Euro, einem EBITDA von 34 Millionen bis 45 Millionen DKK (4,54 bis 6,02 Millionen Euro) und einem EBIT zwischen 1 und 9 Millionen DKK (0,13 und 1,20 Millionen Euro)«.
Text: Jo Beckendorff


