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DTC-Verkaufszuwachs setzt dem dritten Leatt-Jahresquartal die Krone auf
Der in den USA außerbörslich gehandelte südafrikanische Zweirad-Schutzausrüster und Fahrradkomponenten-Anbieter Leatt Corporation hat im dritten Verkaufsquartal des laufenden Geschäftsjahres 2025 ein Umsatzwachstum von 18 Prozent auf 14,34 Millionen USD (12,39 Millionen Euro) eingefahren. Gleichzeitig ging der Nettogewinn mit einem Plus von 366 Prozent auf nunmehr 539.256 USD (466.079 Euro) durch die Decke.
Foto: Leatt

Das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs auf 630.180 USD (544.665 Euro). Zum Vergleich: in 07-09/2024 lag es gerade einmal bei 25.898 USD (22.384 Euro). Mit der sich erholenden Nachfrage nach Leatt-Produkten sowie der Verbesserung der allgemeinen Marktbedingungen verzeichneten sowohl die von den Südafrikanern bespielten Geschäftsfelder Moto und MTB als auch der neue Sektor »Adventure« (kurz ADV) gute Umsatzzuwächse.
»Das dritte Quartal 2025 war für Leatt weltweit ein solides Quartal, da wir zum vierten Mal in Folge eine zweistellige Rentabilität und ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielt haben«, frohlockt Leatt-CEO Sean Macdonald, »nachdem es nach Covid zu einem Umsatzrückgang und einem branchenweiten Überangebot an Lagerbeständen gekommen war, ist es nun das fünfte Quartal in Folge mit einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr.«
Ein großer Umsatztreiber waren Direktverkäufe (DTC): sie nahmen im Vergleich zu 07-09/2024 um 61 Prozent zu. Gleichzeitig stieg der Umsatz der internationalen Vertriebspartner um 17 Prozent.
Die ersten drei Verkaufsquartale
Mit diesem dritten Quartalsergebnis im Rücken erzielte Leatt in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gesamtumsatz von 45,89 Millionen USD (39,66 Millionen Euro, plus 40 Prozent). Der Nettogewinn lag mit seinen 2,80 Millionen USD (2,42 Millionen Euro) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahres-Zeitraum auch mit dreistelligen 259 Prozent im Plus. Das Betriebsergebnis lag bei 3,46 Millionen USD (2,99 Millionen Euro). Zum Vergleich: in 01-09/2024 war es noch ein Betriebsverlust von 1,90 Millionen USD (1,64 Millionen Euro).
Laut Macdonald verzeichneten alle Leatt-Produktkategorien in den ersten drei Jahresquartalen ein zweistelliges Umsatzwachstum: Körperprotektoren konnten um 30 Prozent, Helme um 60 Prozent, andere Produkte, Teile und Zubehör einschließlich Bekleidung, Schutzbrillen und Komponenten um 49 Prozent und Nackenstützen um 18 Prozent zulegen.
Ausblick
Obwohl es nach wie vor weltweit einige schwierige geopolitische Bedingungen und wirtschaftliche Risiken in den USA geben würde, die sich auch in gewissem Maße auf die Inflation und möglicherweise auch auf die Nachfrage auswirken könnten, würden die Lagerbestände weiter abgebaut. Gleichzeitig würden die (US-)Inlandsverkäufe wieder an Fahrt gewinnen. Überhaupt würden sich die internationalen Bestellmuster weiter verbessern und für ein starkes Umsatzwachstum sorgen.
Mit einem starken Portfolio an innovativen Produkten auf dem Markt und in der Leatt-Entwicklungspipeline sehen sich die Südafrikaner wieder »auf einer Rückkehr zur Profitabilität und einer robusten Bilanz, die das Marken- und Umsatzwachstum vorantreibt«.
Außerdem ist man zuversichtlich, »dass der Direktvertrieb an Verbraucher weiterhin ein Highlight in Bezug auf das Wachstum sein wird, da die Dynamik der Marke anhält und die Verbraucher-Nachfrage stark bleibt«.

Text: Jo Beckendorff

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