Es sind nicht nur klassische Direktanbieter, die ihre Auftritte als Aussteller besagter Publikumsveranstaltungen ausgebaut haben. Dazu gesellen sich auch mehr Fachhandels-Marken, die in diesen schwierigen Branchenzeiten lieber einen im Vergleich teuren Auftritt auf einer Fachhandels-Weltmesse wie der Eurobike entweder im kleineren Umfang buchen – oder ganz absagen. Hier hat man den Eindruck, dass Bikeanbieter beim Thema Kosteneinsparung ihre Bücher aufschlagen und den obersten teuersten Punkt gemäß KISS (= »keep-it-simple-stupid«) komplett streichen.
So scheint die derzeitige Konzentration der Anbieter mehr auf zum Saisonstart stattfindenden Publikumsevents zu liegen wie eben dem hier angesprochenen »größten reinen E-Bike-Testevent für Interessierte und Fans der Branche« im Münchener Olympiapark.
Laut Organisator Communico waren in diesem Jahr 130 Aussteller mit 150 Marken und über 1.000 Testbikes vor Ort. An den drei Event-Tagen – zwei davon an eher feuchtkalten Wetter und am letzten Sonntag bei sonnig-blauem Himmel – soll es wie in den Vorjahren auch 70.000 Besucher in den Olympiapark gezogen haben, die alles in allem 6.000 Testfahrten vornahmen (davon am sonnigen Sonntag so viele wie noch nie).
Mehr zu den E-Bike Days München über www.ebikedays.de.
Tewxt: Jo Beckendorff
