Besonders hoch ist die Quote in Niedersachsen (34,9 Prozent), Nordrhein-Westfalen (30,4 Prozent) und Bayern (30,1 Prozent). Auf Landkreisebene führen Regionen im Nordwesten das Ranking an: Im Kreis Borken (NRW) liegt der E-Bike-Anteil bei 52,5 Prozent, in der Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) bei 50,6 Prozent. Am Ende der Skala stehen Großstädte wie Berlin (14,9 Prozent) und Hamburg (19,8 Prozent).
„Mit 28 Prozent gibt inzwischen mehr als jeder Vierte in Deutschland an, ein E-Bike oder Pedelec zu besitzen. Das belegt: Nicht nur E-Mobilität auf vier, sondern auch auf zwei Rädern gewinnt in Deutschland weiter stark an Bedeutung“, sagt Filip Thon, CEO von E.ON Energie Deutschland.
Flexibles Laden als Beitrag zur Energiewende
Eine Besonderheit der Studie: E-Bike-Besitzer zeigen sich offen für flexibles Laden. Knapp 60 Prozent wären bereit, ihre Räder zu bestimmten Tageszeiten zu laden, wenn sie dadurch von günstigeren Strompreisen profitieren – zum Beispiel mittags, wenn besonders viel Strom aus Photovoltaik-Anlagen zur Verfügung steht. Nach E.ON-Berechnungen könnten so jährlich rund 118 Gigawattstunden verschoben werden – eine Energiemenge, die dem Verbrauch einer Kleinstadt entspricht.
Besitz steigt in allen Altersgruppen
Im Vergleich zu 2024 stieg der Anteil der E-Bike-Besitzer von 24,7 auf 28 Prozent. Besonders deutlich ist der Zuwachs bei den 30- bis 39-Jährigen (plus vier Prozentpunkte). Auch der Blick nach vorn deutet auf weiteres Wachstum: Sechs Prozent der Befragten planen, innerhalb der nächsten zwölf Monate ein E-Bike zu kaufen. Für über die Hälfte der Kaufinteressierten spielt zudem das Recyclingpotenzial der Materialien eine Rolle.
E.ON Energieatlas visualisiert
Ergebnisse Die Umfrageergebniwww.energieatlas.eon.desse sind im interaktiven E.ON Energieatlas bis auf Landkreis-Ebene abrufbar. Damit können regionale Unterschiede im E-Bike-Besitz detailliert nachvollzogen werden.
http://www.energieatlas.eon.de




