Eovolt wird zu UTO und erweitert Produktpalette
Der französische Spezialist für faltbare E-Bikes Eovolt hat sich in UTO umbenannt. Seine neue Markenidentität stellt das Unternehmen aus Genas bei Lyon auf der Eurobike in Frankfurt vor und bekräftigt damit seine internationalen Ambitionen.
Luca Chevalier (l.) und Baptiste Fullen gründeten Eovolt 2018 und benennen die Faltradschmiede jetzt in UTO um.Foto: UTO

UTO stehe als Akronym für »Unidentified Transport Object« – eine Anspielung auf UFO, aber mit der Mission, Transportmittel zu entwickeln, die überraschen und das Fahrrad neu denken, erläutert das Unternehmen. Die Marke versteht sich als Wegbereiter einer neuen »Fahrrad-Utopie«: Fahrräder für jederzeit und überall verfügbare Mobilität mit innovativer Konstruktion, durchdachtem Faltmechanismus, Alltagstauglichkeit und überzeugendem Design.

»Der neue Name begleitet zwei strategische Schritte für unser Unternehmen: die Erweiterung unserer Kompetenzfelder und unsere internationale Expansion. Bereits im Juni 2024 haben wir mit der Übernahme der Vintage-Marke 1886 Cycles aus Saint-Étienne unser Angebot diversifiziert. Jetzt gehen wir mit unserem ersten muskelbetriebenen Fahrrad einen weiteren wichtigen Schritt. Parallel dazu wachsen wir in Europa weiter – über die Hälfte unserer Verkäufe gehen inzwischen ins Ausland, vor allem nach Deutschland, Großbritannien, Belgien, die Niederlande und Spanien«, erklärt Luca Chevalier, Mitgründer von UTO.

Mit dem Namenswechsel verabschiedet sich UTO vom »Volt« in Eovolt – dem Symbol für Elektroantrieb – und trägt so ebenfalls der zunehmenden Modellvielfalt Rechnung: Für Juli 2025 haben die Franzosen die Markteinführung eines ersten muskelbetriebenen Modells in der Reihe Pro angekündigt.

Auf den französischen Falträdern prangt jetzt der neue Markenname UTO.Foto: UTO

UTO führt vereinfachte Produktbezeichnungen basierend auf dem Laufraddurchmesser ein: Die ursprüngliche Modellreihe Origins heißt jetzt OG (OG16 statt Morning, OG20 statt Afternoon, OG24 statt Evening). Die Pro-Reihe bleibt bestehen mit dem Pro 20 (ehemals Afternoon Pro), ergänzt um das neue muskelbetriebene Modell PRO20 NE (non électrique).

Das Afternoon PRO wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Red Dot Design Award 2025 und der Goldmedaille »Bestes urbanes E-Bike« auf der Cycling World Europe 2025.

»Obwohl der Fahrradmarkt in Europa und Frankreich 2024 insgesamt rückläufig war, konnte UTO sich mit einem Jahresumsatz von 9,7 Millionen Euro und bereits 45.000 verkauften Rädern in Europa sehr gut behaupten«, sagt Baptiste Fullen, Mitgründer von UTO. Er macht dafür vor allem die Fertigung in Frankreich und den Trend zu E-Bikes verantwortlich, aber auch die erfolgreiche Markenstrategie.

Das 2018 von Luca Chevalier und Baptiste Fullen gegründete Unternehmen arbeitet mit 1.000 Handelspartnern in ganz Europa zusammen. Am Hauptsitz in Genas entwickelt und montiert das 40-köpfige Team alle Modelle.

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