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Erster Quartalsbericht 2025: Bike24 startete stark in die Saison
Der virtuelle Fahrrad-Fachhändler Bike 24 Holding AG hat das erste Jahresquartal 2025 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahres-Zeitraum mit einem zweistelligem Umsatzwachstum in allen europäischen Verkaufsregionen sowie einem operativen Ergebnisverbesserung um 2,1 Millionen Euro abschließen können.
Foto: Bike24

»Der Jahresauftakt bestätigt: unsere Strategie greift – wir wachsen profitabel, strukturiert und nachhaltig«, freut sich Bike24-Mitbegründer und -CEO Andrés Martin-Birner, »besonders erfreulich ist, dass wir unsere Warenverfügbarkeit weiter verbessern konnten, während wir gleichzeitig den Lagerbestand reduzieren. Das spricht für die Qualität unserer Einkaufssteuerung – und für das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden.«
Das erste Verkaufsquartal 2025 in Zahlen: der gesamte Konzernumsatz schaltete 17,8 Prozent auf 58,04 Millionen Euro hoch. Dieser Wert verteilt sich auf die von Bike24 angesteuerten Verkaufsregionen wie folgt:

DACH-Region:           38,96 Millionen Euro (plus 21,8 Prozent)
Lokale Ländermärkte: 13,43 Millionen Euro (plus 17,3 Prozent)
Rest Europa (EEA):      4,42 Millionen Euro (plus 9,8 Prozent)
Rest der Welt (RoW):   1,23 Millionen Euro (minus 32,0 Prozent)

Während sich der starke Bike24-Kernmarkt DACH-Region für die Dresdener weiter bestens entwickelt, macht sich die Lokalisierungsstrategie des Anbieters allmählich bezahlt (RadMarkt-Anmerkung: lokale Ländermärkte sind die, in denen Bike24 mit einem eigenen landesprachlichen Webshop im Markt ist): die jüngsten Ländermärkte Polen und Finnland fuhren Wachstumsraten von 30 bzw. 26 Prozent ein. Da konnte die Umsatzentwicklung in EEA und RoW nicht mithalten.
Was Bike24 dabei besonders erfreut: trotz der traditionell schwächeren Fahrradsaison zu Jahresbeginn und hoher Rabattaktionen im Rahmen des jährlichen Wintersales erzielte Bike24 schon im ersten Quartal ein operativ profitables Ergebnis: das bereinigte EBITDA verbesserte sich um 2,1 Millionen Euro und lag somit bei 0,6 Millionen Euro.
Wie das börsennotierte Unternehmen das geschafft hat? Hier verweisen die Dresdener auf die konsequente Umsetzung ihrer im vergangenen Jahr eingeleiteten Effizienzmaßnahmen. Beispiel Personalkosten: die wurden im Vergleich zum Vorjahr von 6,9 Millionen Euro auf 6,1 Millionen Euro gesenkt. Zugleich konnte der Lagerbestand im Vergleich zu März 2024 um 6,7 Prozent reduziert werden – und das »bei gleichzeitig erhöhter Warenverfügbarkeit und gleichbleibend breitem Produktsortiment«. Auch hier hat Bike24 eine Antwort parat: »Die Verbesserung beruht auf einem optimierten Bestellrhythmus und einem gezielten Abverkauf nicht mehr aktueller Artikel.«
»Ein positives bereinigtes EBITDA bereits im ersten Quartal, in dem traditionell hohe Rabatte auf das Geschäft drücken, ist ein starkes Signal«, erklärt Bike24-CFO Timm Armbrust, »vor allem die rückläufigen Personalkosten trotz Umsatzplus belegen, dass wir operativ die richtigen Hebel betätigt haben.«
Ausblick
Das gute Abschneiden im ersten Verkaufsquartal lässt Bike24 nicht übermütig werden. So halten die Dresdener an ihrer bisherigen 2025er-Jahresprognose von einem Gesamtumsatz zwischen 233 und 242 Millionen Euro sowie einem bereinigten EBITDA von 7,0 bis EUR 12,1 Millionen Euro fest. Grund: die anhaltenden makroökonomischen Unsicherheiten und die weiterhin gedämpfte Konsumentenstimmung.

Text: Jo Beckendorff

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