Besagter Art. 11 Verordnung 2022/2560 (alias Verordnung über drittstaatliche Subventionen) erlaubt es der Europäischen Kommission, Subventionen zu prüfen, die von Ländern außerhalb der EU an in der EU tätige Unternehmen vergeben werden. Mit dieser Verordnung werden Regeln und Verfahren festgelegt, die es der Kommission gestatten, jede Subvention aus einem Drittstaat, die direkt oder indirekt einer Wirtschaftstätigkeit in der EU zugutekommt, zu bewerten und etwaige durch diese drittstaatlichen Subventionen verursachte Verzerrungen zu beseitigen.
Somit steht den Indern jetzt nichts mehr zur Komplettübernahme der Pierer Bajaj AG – Mutter des Ende letzten Jahres vor allem aufgrund der Probleme ihrer Motorrad-Tochter KTM AG in die Insolvenz in Eigenverwaltung geschlitterten österreichischen Zweirad-Anbieters Pierer Mobility AG – im Wege.
Anders ausgedrückt: sobald das nächstwöchige Closing abgeschlossen ist, wird die Bajaj Auto International Holdings B.V. alleiniger Eigentümer der Pierer Bajaj AG. Dabei wird dieses Unternehmen weiterhin und wie bisher einen Mehrheitsanteil von 74,9 Prozent an der börsennotierten KTM-Mutter Pierer Mobility AG in ihren Händen halten.
Neben dem Motorrad-Anbieter KTM AG hatte die börsennotierte Pierer Mobility AG unter dem Dach ihrer Pierer New Mobility GmbH ihr Fahrrad und E-Bike-Geschäft (Marken Husqvarna E-Bicycles, Gasgas Bicycles etc.) gebündelt. Wie bereits berichtet läuft hier bereits der Abverkauf: bis Ende dieses Jahres wird dieses Geschäft komplett eingestellt.
Tedxt: Jo Beckendorff


