Der Beirat soll die Messe künftig strategisch begleiten, bei der Weiterentwicklung des Konzepts beraten und als Resonanzraum für Themen und Bedürfnisse der Branche dienen. Impulse aus früheren Dialogrunden hatten bereits konkrete Folgen: Die verkürzte Messelaufzeit ab 2026, neue Beteiligungsmodelle für Aussteller sowie die Neuausrichtung des Kongressprogramms gehen maßgeblich auf Rückmeldungen aus der Industrie zurück.
Internationale Expertise im Gremium
Den Vorsitz des neuen Messebeirats übernimmt Stephan Kurzawski, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Frankfurt. Als Senior Vice President für mehrere internationale Leitmessen bringt er umfassende Erfahrung aus dem globalen Messegeschäft ein. Die Zusammensetzung des Beirats soll bewusst multiperspektivisch sein – national wie international. Erste Gespräche mit potentiellen Mitgliedern laufen bereits; Verbände und Initiativen aus Bike-, E-Bike- und Ecomobility-Segmenten sind ausdrücklich eingeladen, sich einzubringen.
Gemeinsame Weiterentwicklung der Leitmesse
Mit dem neuen Gremium will Fairnamic den Austausch mit Herstellern, Handel, Verbänden und weiteren Akteuren verstetigen und die Eurobike noch stärker als dialogorientierte Plattform positionieren. Der Messebeirat soll das Team künftig in strategischen und programmatischen Fragen beraten – von der Ausstellerstruktur bis zur thematischen Ausrichtung der Events.
Ende Oktober hatte der Ausstieg der Verbände ZIV und Zukunft Fahrrad aus der Eurobike zunächst existenzielle Fragen über die nächste Ausgabe der Messe ausgelöst. Die Verbände teilten mit, dass die Gespräche über die Ausrichtung der Messe gescheitert seien. Zuletzt hatte die Eurobike die geplante Parallel-Messe Mobifuture für 2026 abgesagt, um den Fokus auf die Eurobike zu legen.
Die Eurobike 2026 ist terminiert für den 24. bis 27. Juni in Frankfurt.

