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Eurobike tüftelt im Schulterschluss mit der Branche an ihrer Zukunft
Letzten Montag (23. Februar) hatte Eurobike-Macher Fairnamic GmbH das neu gegründete Eurobike Advisory Board zu einer konstituierenden Sitzung geladen: Thema: die strategische Weiterentwicklung der Weltleitmesse - und das nach vorherigen Diskrepanzen mit den deutschen Verbänden im engen Schulterschluss mit der Branche.
Foto: Eurobike

Schon Ende Februar startete der Messe-Organisator mit Branchenteilnehmern einen strukturierten Dialogprozess. Dabei kamen rund 20 individuelle Workshops mit Marktteilnehmern aus unterschiedlichen Segmenten zusammen. Ergebnisse und konzeptionelle Ansätze sollen jetzt gemeinsam mit dem Advisory Board weiterentwickelt werden.
Zur ersten Sitzung auf dem Frankfurter Messegelände kamen acht Vertreter aus Industrie, Handel, Verbänden und Dienstleistungen zusammen. Wer diese acht genau waren, wird allerdings auch auf Nachfrage nicht offiziell kommuniziert.
Im Zentrum der Sitzung stand der Fahrplan zur strategischen Neuausrichtung der Eurobike ab 2027. Dabei wurde auch der Termin im Jahresmesse-Kalender ab 2027 offen diskutiert. Allgemeine Zustimmung erhielt das formulierte Ziel, »die internationale Leitfunktion der Messe zu stärken und Mehrwert für die verschiedenen Zielgruppen zu schaffen«.
Dazu der neue Fairnamic-Geschäftsführer Philipp Ferger: »Die Eurobike steht an einem strategischen Wendepunkt. Mit dem Advisory Board schaffen wir ein dauerhaftes Dialogformat, das Expertise, Marktkenntnis und Zukunftsperspektiven bündelt. Unser Ziel ist es, die Eurobike ab 2027 als globale Leitmesse für das Bike- und Ecomobility-Universum neu zu positionieren. Die Eurobike 2026 ist weit mehr als eine reguläre, kompakte Messeausgabe. Sie markiert den Auftakt einer konsequenten Neuausrichtung.«
Eurobike 2026 als Grundlage für neues Konzept ab 2027
In diesem Zusammenhang informierte Fairnamic auch über den aktuellen Planungsstand der vom 24. bis 27. Juni stattfindenden Eurobike 2026. Laut den Frankfurtern verzeichnet die diesjährige Veranstaltung »verbindliche Zusagen namhafter internationaler Marken aus unterschiedlichen Marktsegmenten«.
Neue, kosteneffiziente Beteiligungsformate, eine breit angelegte nationale wie internationale Besucherkampagne sowie eine klar fokussierte Hallenstruktur würden die inhaltliche Schärfung der Veranstaltung unterstreichen: »Die Eurobike 2026 markiert damit einen wichtigen Meilenstein und schafft die Grundlage für die strategische Ausrichtung ab 2027. Die nächste Sitzung des Advisory Boards ist in den kommenden zwei Monaten vorgesehen, um die nächsten konzeptionellen Schritte zu konkretisieren.«
Eine Branche, eine Leitmesse
In seiner Rolle als Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Frankfurt Exhibition GmbH und Vorsitzender des Advisory Boards betonte Stephan Kurzawski noch einmal explizit, was in den gemeinsamen Gesprächen sehr deutlich wurde: viele Marktteilnehmer betrachten die zunehmende Fragmentierung der Messelandschaft mit Sorge: »Umso wichtiger ist ein gemeinsames Leitbild für die Branche – eine starke, internationale Plattform, die Orientierung und Verlässlichkeit schafft.«

Text: Jo Beckendorff/Eurobike

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