Europacup des Zweirad-Handwerks mit deutschen Erfolgen
Vom 24. bis 26. März 2026 versammelte sich die europäische Zweirad-Elite in Frankreich. Auf dem Campus in Guyancourt traten 28 Nachwuchstalente aus acht Nationen an, um ihr handwerkliches Geschick zu messen. Das deutsche Team setzte dabei deutliche Akzente.
Das deutsche Team beim Europacup in Frankreich.Foto: Stephan Maderner

In der Fahrradtechnik sicherte sich Jonas Hahn mit 241,5 Punkten souverän den ersten Platz. Sein Teamkollege Benedikt Bauch erreichte mit 217 Punkten einen starken sechsten Rang. In der Motorradtechnik entschied das sprichwörtliche Fotofinish: Sebastian Trocha gewann Bronze, ihm fehlten mit 223,6 Punkten lediglich 0,2 Punkte auf den zweiten Rang. Das gesamte Feld lag leistungsmäßig sehr dicht beieinander. Lisa Schreyer komplettierte das deutsche Ergebnis mit 193,4 Punkten auf dem zehnten Platz. In der Gesamtwertung aller Nationen belegte Deutschland damit einen hervorragenden zweiten Rang hinter der Schweiz.

Die Experten Rainer Kreis und Peter Mächel begleiteten den Wettbewerb fachlich bei der Aufgabenbetreuung. Delegationsleiter Oliver Claus koordinierte und unterstützte das Team.

Solche Wettbewerbe sind weit mehr als eine Medaillenjagd. Sie fördern den fachlichen Austausch über Landesgrenzen hinweg und machen die Attraktivität der Zweiradberufe sichtbar. Der Erfolg unterstreicht: Die duale Ausbildung sorgt im internationalen Vergleich für jene hochqualifizierten Spezialisten, die die Mobilität der Zukunft gestalten.

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