Selbst wenn das Fahrrad auf der diesmal vom 18. bis 22. Februar laufenden Publikumsmesse mit mehr als 900 Ausstellern aus rund 50 Ländern nicht mehr die Rolle spielt, dass es einst spielte: im Dunstkreis des mit den Themenwelten Reisen und Caravaning & Camping florierenden Sektors Radtourismus war die eigene Fahrrad-Halle B6 gut besucht.
Während diese Halle zur Hälfte als Testrecke und nur zur anderen als Ausstellungsfläche diente und diese weniger von Bikeanbietern selbst, sondern eher von großen Fahrrad-Händlern wie Fahrradgigant.de, Multicycle oder Haveabike belegt wurde: wenn man den dortigen Gesprächen zuhörte, stellte man schnell fest, dass viele Messebesucher noch nicht einmal auf einem E-Bike gesessen haben und genau hier die eine oder andere Kaufinspiration suchte.
Anders ausgedrückt: auf der f.r.e will sich eine Kundschaft über E-Bikes informieren, die sich damit bis dato überhaupt noch nicht beschäftigt, aber vielleicht schon einen Camping-Bus oder Wohnwagen vor der Tür stehen hat. Nun überlegt sie, wie sie sich in ihren angepeilten Reisedestinationen bewegen will. Hier kommt das Thema Fahrrad, das dank E-Bike noch einmal seinen Erkundungsradius erweitern kann, ins Spiel.
Hier kommen die unter anderem auch in der Fahrrad-Halle ausstellenden Verbände wie ADAC oder ADFC Bayern mit ihrem Radtourismus-Programmen ins Spiel.
Mehr zur diesjährigen größten bayrischen Reise- und Freizeitmesse f.re.e in der kommenden RadMarkt-Ausgabe 3/2026.
Text: Jo Beckendorff
