So konnte der Mount7 seinen kumulierten Umsatz innerhalb der Jahre 2023 bis 2025 um 110 Prozent auf knapp 28 Millionen Euro hochschalten. Interessant: während sich der 2023er-Umsatz zu jeweils einer Hälfte auf Laden- und Online-Geschäft bezog, verschob sich der 2025er-Umsatzanteil des Laden- zugunsten des Online-Geschäfts auf 30:70.
Außerdem konnte die Belegschaft mit dem erst jüngst in der Heimat eröffneten neuen 2.000 Quadratmeter großen Montage- und Logistikzentrum im Rücken seit 2023 um 76 Prozent auf fast 100 Mitarbeitende ausgebaut werden. Dank des neuen Montage- und Logistikzentrums kann das stark gestiegene Auftragsvolumen effizient bewältigt werden.
Strategiewechsel
Mit ihren Investitionen stemmen sich die Breisgauer offensiv gegen die seit 2023 anhaltende Branchenkrise. »Wir haben uns entschieden, die schwierige Marktlage als Chance zu begreifen und gezielt in Kapazitäten, Prozesse und Technologie zu investieren, statt lediglich Kosten zu reduzieren, um die sinkenden Stückerträge auszugleichen«, erklärt Mount7 Co-Geschäftsführer Oliver Vonhausen.
Ziel sei es, nicht zuletzt durch konsequente Digitalisierung Output und Effizienz systematisch zu erhöhen. Aktuell werden die Mitarbeitenden schon durch rund 40 automatisierte KI-Prozesse (u. a. Auswertungen, Datenpflege, Prognosen) beim Tagesgeschäft in Verkauf, Online-Support, Werkstatt und Backoffice entlastet. So könnten diese sich auf das Wesentliche konzentrieren.
Trumpfkarte engagiertes Personal
Apropos »das Wesentliche«: »Unser Fokus liegt darauf, auch bei höherem Durchsatz Beratung und Service auf dem gewohnt hohen Niveau zu halten – das gelingt nur mit klaren Strukturen, guter Kommunikation und den richtigen Menschen im Team«, betont Mount7 Co-Geschäftsführer Andreas Isele.
Absolut notwendig dafür: sehr gutes Personal. Mitarbeitende müssten in einem hohen Maße bereit ist, sich den in allen Bereichen immer schneller ändernden Rahmenbedingungen anzupassen.
Nicht zuletzt deswegen nennt Mount7 das sorgfältige Personal-Recruiting und das Schaffen von sehr guten Arbeitsbedingungen als Schlüsselfaktoren dafür, dass man eigenen Angaben zufolge aktuell »zu den 30 umsatzstärksten Fahrradhändlern Deutschlands gehört« – und gegen den Trend weiterwachsen will.
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Text: Jo Beckendorff/Mount7

