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Fahrerlose Mobilität: Bolt Technology kooperiert mit Stellantis
Die sich nicht nur auf Mikromobilität, sondern auch sonstige Mietfahrzeuge und Lieferdienst-Leistungen konzentrierende Shared-Mobility-Plattform Bolt Technology OÜ hat eine Absichtserklärung zum Start einer Partnerschaft mit Autoanbieter Stellantis N.V. unterzeichnet. Für den Einsatz autonomer Fahrzeuge auf Level-4 in Europa will man gemeinsam den kommerziellen Betrieb der fahrerlosen Mobilität vorantreiben. Erste Tests sollen schon 2026 durchstarten.
Foto: Stellantis

Zur gegenwärtigen Zeit bietet Bolt Fahrdienste in mehr als 50 Ländern (darunter 23 EU-Mitgliedstaaten). Um künftig auch vollautonome fahrerlose Fahrdienstleistungen anbieten zu können, wollen die Esten die autonomen Fahrzeuge von Stellantis (Marken Fiat, Citroën, Opel, Peugeot, Vauhall etc.pp) in ihre Plattform für gemeinsame Mobilität integrieren.
»Unsere AV-Ready-Plattformen sind auf maximale Flexibilität ausgelegt, damit wir unseren europäischen Kundinnen und Kunden das bestmögliche Erlebnis bieten können«, erklärt Stellantis-CEO Antonio Filosa, »autonome Flotten können zudem zu einem geringeren CO₂-Fußabdruck beitragen, indem sie eine optimierte Shared Mobility ermöglichen und so Staus und Emissionen reduzieren. Die Zusammenarbeit mit Bolt soll diese Vision näher an
die Realität bringen, indem wir unsere technische Expertise mit ihrer operativen Reichweite verbinden, in der Hoffnung, fahrerlose Mobilität zu einem Bestandteil des europäischen Alltags zu machen, dem die Menschen vertrauen.«
Die AV-Ready-Plattformen von Stellantis sind auf Flexibilität und Skalierbarkeit ausgelegt. Sie integrieren fortschrittliche Sensorsuiten,
Hochleistungsrechner und Systemredundanzen, um höchste Sicherheits- und Zuverlässigkeitsstandards zu erfüllen und gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten für Dienstleister zu optimieren. Dies macht sie laut Anbieter zu einer der wettbewerbsfähigsten Lösungen der Branche.
Der Fokus der im kommenden Jahr startenden Testläufe liegt auf einem Service, der die höchsten Sicherheits- und Leistungsstandards Europas bieten soll. Die Einführung erfolgt – »angefangen bei Prototypen und Pilotflotten bis hin zu einer schrittweisen industriellen Skalierung, mit einem ersten Produktionsziel im Jahr 2029« – stufenweise.
Um dabei einen verantwortungsvollen Ansatz bei Tests, Zertifizierung
und skalierbarer Implementierung zu unterstützen (und der auch vollständig mit den geltenden Sicherheits-, Datenschutz- und Cybersicherheitsstandards in Einklang stehen soll), werden beide Unternehmen eng mit europäischen Regulierungsbehörden zusammenarbeiten.
»Diese Partnerschaft bringt zwei Unternehmen zusammen, die die spezifischen Dynamiken des Geschäfts in Europa verstehen«, freut sich Bolt Technology-Gründer und -CEO Markus Villig, »durch die Kombination von AV-Ready-Plattformen von Stellantis und unserer operativen Expertise planen wir, im Einklang mit europäischen Standards das beste autonome Fahrzeugangebot zu schaffen, das auf europäische Bedürfnisse zugeschnitten ist und das Millionen von Menschen nutzen können. Die Partnerschaft markiert den nächsten Schritt in unserem Ziel, bis 2035 100.000 autonome Fahrzeuge auf der Bolt-Plattform zu haben.«

Text: Jo Beckendorff

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