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Fahrradbörse 2025: Allgemeines Aktienhoch radelt einfach an ihr vorbei
Dass die globalen Börsen 2025 trotz der von US-Präsident Donald Trump fabrizierten Skandale, Fehltritte und Eklats nun schon im dritten Jahr in Folge eine anhaltende Aktienrallye hinlegen, war mit Blick auf die weiterhin ungelösten Probleme (Kriege, Zölle, Krisen etc.pp) nicht zu erwarten. Dass die ausgesuchten Werte unserer RadMarkt-Fahrradbörse da nicht mithalten konnten, ist der speziellen Branchensituation geschuldet, die in den Corona-Jahren gleich mehrere Gänge hoch- und nun wieder kräftig »down to earth« runterschalteten musste.
Da konnte die RadMarkt-Fahrradbörse im letzten Jahr nicht mithalten: Der die 40 nach Marktkapitalisierung größten und umsatzstärksten deutschen Unternehmen abbildende Deutsche Aktienindex (DAX) erzielte 2025 im dritten Jahr in Folge einen neuen Rekord. 2025 war sogar das beste Börsenjahr seit 2019.Foto: Deutsche Börse AG

Gleich zu Beginn des Jahres 2025 legte die Weltbörse los wie die Feuerwehr. Investoren waren zunächst mehrheitlich davon überzeugt, dass Trumps Politik zumindest die US-Wirtschaft mit ihren weltweit agierenden Technologie-Riesen wieder nach vorne bringt.
US-Zollattacken
Dann holte der US-Präsident im Zuge seiner ausgerufenen »America first«-Politik am sogenannten »Liberation Day« (2. April) den Zollhammer heraus. Die kommunizierten hohen Handelszölle führten zu einem Mini-Börsencrash, der es in sich hatte. Dank kurz darauf ausgerufener Rücknahme der Maximalforderungen konnte ein weiterer Absturz gerade noch verhindert werden. Ein weltweiter Handelskrieg zu den anfangs per Tafel dargestellten Zollschock hätte das angestoßene Wirtschaftswachstum schnell ausgebremst.
Die reduzierten (aber weit höher als zuvor bestehenden) US-Handelszölle haben es zwar in sich, waren dann aber zumindest an den Weltbörsen schnell eingepreist. Schon im Mai war der Aktienmarkt wieder auf Erholungskurs. Weitere politische Trump-Einlassungen sorgten dann zwar für eine weitere Achterbahn-Aktienfahrt. Die endete dann allerdings zum Ende des Börsenjahres 2025 mit dicken Zuwächsen. Warum, lesen Sie in der kommenden RadMarkt-Ausgabe 2/2026.
Wirtschaftsflaute trifft auf ohnehin kriselnde Fahrradbranche
Ansonsten braucht man nicht lange drum herum zu reden: vielen Branchen hat die Wirtschaftsflaute im vergangenen Jahr richtig weh getan. Auch stark davon betroffen: die Fahrradbranche. Sowohl auf Industrie- als auch Handelsseite kam es zu Überlebenskämpfen. Nicht zuletzt die dem Warenüberhang geschuldeten Rabattschlachten führten zu zahllosen Insolvenzen, Übernahmen und Geschäftsaufgaben. Von der laufenden Marktbereinigung bzw. -konsolidierung wird die Branche auch 2026 nicht verschont bleiben. Diesbezüglich ist die Talsohle noch nicht komplett durchschritten.
Welche 30 der alles in allem 43 ausgesuchten Aktienwerte unserer internationalen Fahrradbörse im letzten Jahr unter die Räder kamen, welche zwei sich genau auf Vorjahresniveau halten konnten und wer zu den glücklichen elf mit einem Jahresplus gehörte, erfahren Sie ebenfalls in der kommenden RadMarkt-Ausgabe 2/2026.

Text: Jo Beckendorff

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