Der erste Quartals-Nettoumsatz in Höhe von 368,66 Millionen USD (313,34 Millionen Euro, plus 3,9 Prozent) teilt sich auf die drei von Fox Factory ausgewiesenen Geschäftsbereiche wie folgt auf:
– Powered Vehicles Group (PVG): 143,38 Millionen USD (121,87 Millionen Euro, plus 17,4 Prozent)
– Aftermarket Applications Group (AAG): 114,78 Millionen USD (97,56 Millionen Euro, plus 2,6 Prozent)
– Specialty Sports Group (SSG): 110,49 Millionen USD (93,91 Millionen Euro, minus 8,7 Prozent)
Das bereinigte EBITDA lag mit 35,70 Millionen USD (30,34 Millionen Euro) zwar unter den 39,60 Millionen USD (33,66 Millionen Euro) des vergleichbaren Vorjahres-Zeitraumes, übertraf damit aber laut Unternehmensangaben das obere Ende der Prognosespanne.
Mit Blick auf den leichten Rückgang der Bruttomarge von 30,9 Prozent in 01-03/2025 auf 28,9 Prozent in 01-03/2026 verweisen die US-Amerikaner »in erster Linie auf die Nettoauswirkungen von Zöllen und Verschiebungen in unserem Produktmix«.
Nichtsdestotrotz konnte der Nettoverlust auf 15,02 Millionen USD (12,76 Millionen Euro) verringert werden. Zum Vergleich: in den ersten drei Monaten des Vorjahres lag er noch bei 259,73 Millionen USD (220,79 Millionen Euro).
Die Verringerung des Nettoverlusts ist vor allem auf einen bereits im letzten Jahr angelaufenen mehrstufigen Plan zur Gewinnoptimierung zurückzuführen. Nachdem somit im letzten Geschäftsjahr schon 25 Millionen USD (21,25 Millionen Euro) eingespart wurden, sollen in diesem Jahr laut Phase Zwei des oben genannten Plans weitere Kosteneinsparungen in Höhe von circa 50 Millionen USD (42,50 Millionen Euro) folgen.
Des Weiteren wurde die Veräußerung der AAG-Aktivitäten in Phoenix/Arizona – »einschließlich der Geschäftsbereiche Shock Therapy, Upfit UTV und Geiser« – abgeschlossen. Der diesbezügliche Erlös wurde ebenfalls zur Schuldenreduzierung verwendet.
Geschäftsbereich SSG
Der SSG-Umsatzrückgang (Fahrradprodukt-Marken Easton Cycling, Fox, Lizard Skins, Marzocchi, Race Face, Ride Concepts sowie die Base- und Softball-Marke Marucci ) spiegelt laut Fox Factory in erster Linie »den Lagerabbau bei Distributoren und Händlern sowie einen schwierigen Vorjahres-Vergleich wider, der auf die Vorzieheffekte bei den Bestellungen in der ersten Jahreshälfte 2025 zurückzuführen ist«.
Ausblick
Mit der diesjährig konsequent umzusetzenden Phase Zwei des 2025 angelaufenen Gewinnoptimierungs-Plans, der laut Fox Factory-CEO Mike Dennison »Kostensenkungen, die Straffung des Portfolios und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit in einem nach wie vor verhaltenen Endmarkt-Umfeld« beinhaltet, geht das börsennotierte Unternehmen jetzt von einem zweiten Netto-Quartalsumsatz »in der von 343 Millionen bis 365 Millionen USD (292 Millionen bis 310 Millionen Euro) sowie einem bereinigten EBITDA in der Spanne von 32 Millionen bis 40 Millionen USD (27 bis 34 Millionen Euro)« aus.
Für das Gesamtjahr 2026 geht Fox Factory jetzt von einem Netto-Gesamtumsatz »in einer Spanne von 1,328 Milliarden bis 1,416 Milliarden USD (1,13 bis 1,20 Milliarden Euro) und einem bereinigten EBITDA in einer Spanne von 174 Millionen bis 203 Millionen USD (148 bis 173 Millionen Euro)« aus.
Text: Jo Beckendorff


