Das Raumduft-Geschäft von Sterno, das weiterhin unter dem Namen Rimports betrieben wird, bleibt allerdings weiter in den Händen von Codi.
Der Verkauf des Sterno Food-Servicegeschäfts in Höhe von 292,5 Millionen USD (255,06 Millionen Euro) soll – vorbehaltlich den üblichen Abschlussbedingungen und einschließlich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen – zur Beschleunigung des Schuldenabbaus genutzt werden.
Kurzer Rückblick: Codi war im letzten Jahr durch die bekannt gewordenen Unregelmäßigkeiten in den Finanzierungs-, Buchhaltungs- und Bestandspraktiken und der folgenden Insolvenz ihrer Schmuck-Tochter Lugano Holding Inc. selbst in die Bredouille geraten.
»Diese Transaktion ist ein entscheidender Schritt zur Reduzierung der Verschuldung bei Codi und spiegelt unser Engagement wider, entschlossen zu handeln – durch den strategischen Verkauf von Geschäftsbereichen, den raschen Abbau der Bilanzverschuldung und die Schließung der Lücke zwischen dem Marktpreis und unserem inneren Wert«, erklärt Codi-CEO Elias Sabo. Laut Plan soll der Verkauf voraussichtlich im Mai 2026 abgeschlossen werden.
Käufer des mehrheitlich (allerdings nicht näher kommunizierten) gehaltenen Food-Servicegeschäfts von Sterno ist Archer Foodservice Partners. Dahinter verbirgt sich laut Codi »ein führender Anbieter von Verbrauchsmaterialien für den Foodservice und Muttergesellschaft der Unternehmen Handgards, Inno-Pak und Fineline Settings sowie ein Portfoliounternehmen von Wynnchurch Capital, L.P.«.
Text: Jo Beckendorff


