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GoPro auch nach Finanzspritze noch nicht auf dem gröbsten raus
Actionsport-Kamerapionier GoPro Inc. kommt nicht zur Ruhe: nachdem Gründer und CEO Nicholas »Nick« Woodman wie berichtet am 8. Juli bekannt gab, seinem finanziell angeschlagenen Unternehmen mit dem Kauf von Stammaktien eine Finanzierung in Höhe von 20 Millionen USD (17,50 Millionen Euro) auf die Sprünge zu helfen, meldete sich die US-Börse Nasdaq erneut mit dem Hinweis zu Wort, den Handel der GoPro-Aktie gemäß der sogenannten Penny-Stock-Regel auszusetzen. Daraufhin legte die Aktie letzten Montag (27. Juli) um 2,7 Prozent auf 0,687 USD (0,604 Euro) zu.

Während die GoPro-Aktie gleich nach Woodmans verkündeter Finanzspritze um mehr als 3 Prozent auf 0,726 USD (0,64 Euro) wuchs, war sie im Laufe des Monats Juli wieder leicht nach unten gedriftet.
Problem: wenn der Kurs am Handelsplatz NASDAQ an 30 aufeinanderfolgenden Tagen unter der 1 USD-Marke (0,87 Euro) liegt, läuft jede Aktie Gefahr, gemäß sogenannter Penny-Stock-Regel vom Handel ausgenommen bzw. »delisted« zu werden.
In den vergangenen 52 Wochen lag der Tiefstkurs des Papiers bei 0,590 USD (0,51 Euro). Dieser Wert wurde am 25. März 2026 erreicht. Zum Vergleich: das 52-Wochen-Hoch der GoPro-Aktie wurde am 24. September 2025 notiert. Da lag sie bei 3,045 USD (2,68 Euro).
Bleibt abzuwarten, was der voraussichtlich am 30. Juli vorzulegende zweite Quartalsbericht zu bieten hat.

Text: Jo Beckendorff

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