Der E-Scooter hat sich in Deutschland vom Sharing-Phänomen zu einer relevanten Form individueller Mobilität entwickelt. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft waren Ende 2025 rund 1,66 Millionen E-Scooter in Deutschland versichert. Mehr als vier von fünf Fahrzeugen befanden sich in Privatbesitz (Quelle: https://www.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/trend-zum-privat-scooter-205642). Dabei wächst der Bestand privat genutzter E-Scooter überproportional, während der Anteil der Sharing-Fahrzeuge zuletzt eher rückläufig war.
Der Markt wächst – bislang findet der Fahrradfachhandel darin jedoch nur eingeschränkt statt. Große Teile des Geschäfts werden über Onlineplattformen, große Versender und den Consumer-Electronics-Handel abgewickelt. Grofa sieht ein großes Potenzial für den Fahrradfachhandel, an dem weiteren Wachstum zu partizipieren.
Mit dem BESV ES Pro präsentiert Grofa einen E-Scooter, der konsequent auf die Anforderungen des Fahrradfachhandels zugeschnitten worden sei. Der Roller kann ab sofort direkt über den Grofa-B2B-Shop oder über das Grofa-Sales-Team bestellt werden. Bewusst niedrig gehalten sind dabei die Einstiegshürden: Es gibt keine Mindestbestellmengen. Die Auslieferung der Fahrzeuge an den Fachhandel ist ab Mai 2027 vorgesehen.
Für die Fahrradwerkstatt entwickelt
Im Mittelpunkt des Konzepts steht nicht allein das Fahrzeug, sondern ein ganzheitlicher Fachhandels- und Serviceansatz. Der BESV ES Pro wurde modular und servicefreundlich konstruiert, so dass Wartungs- und Reparaturarbeiten durch eine entsprechend ausgestattete Fahrradwerkstatt durchgeführt werden können.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die Ersatzteilversorgung: Ersatz- und Verschleißteile sowie relevante Baugruppen werden bei Grofa auf Lager geführt und stehen dem Fachhandel direkt zur Verfügung.
Damit verfolgt Grofa bewusst einen anderen Ansatz als viele stark preisgetriebene Consumer-Electronics-Produkte. Ein verkauftes Fahrzeug sollte nicht nur genutzt, sondern über Jahre gewartet, repariert und mit Ersatzteilen über den Fahrradfachhandel versorgt werden können.
„Der E-Scooter ist längst Teil moderner individueller Mobilität. Besonders interessant ist für uns, dass das Wachstum zunehmend durch private Fahrzeuge getragen wird. Gleichzeitig findet der Fahrradfachhandel in diesem Markt bislang kaum statt. Aus unserer Sicht liegt das auch daran, dass viele bestehende Produkte und Geschäftsmodelle nicht für die Anforderungen eines serviceorientierten Fachhändlers entwickelt wurden. Genau das wollen wir mit unserem Konzept ändern“, erklärt Michael Benner, Director P&A bei Grofa.
Servicefähigkeit von Anfang an mitgedacht
Bei der Entwicklung des BESV ES Pro standen Modularität, Reparierbarkeit und langfristige Servicefähigkeit im Mittelpunkt. Zu den wesentlichen Produkteigenschaften gehören:
- modularer und servicefreundlicher Fahrzeugaufbau
- wechselbarer 576-Wh-Akku
- Ersatz- und Verschleißteilversorgung direkt ab Grofa-Lager
- 12 x 3 Zoll Tubeless-Bereifung
- Front- und Hinterradfederung
- 500-W-Getriebe-Heckmotor
- mechanische Scheibenbremsen
- Smart Tracking über Apple Find My und Android Find Hub
- integriertes Display und App-Konnektivität
- 100-Lux-Frontbeleuchtung
- maximale Zuladung von 150 kg
- Neue Wertschöpfung für den Fahrradfachhandel
Grofa betrachtet den E-Scooter ausdrücklich nicht als Ersatz für Fahrrad oder E-Bike, sondern als zusätzliche Kategorie innerhalb individueller Mobilität.
Mit dem starken Wachstum privat genutzter E-Scooter verändert sich auch der Markt: Aus einem ursprünglich stark durch Sharing geprägten Phänomen entwickelt sich zunehmend eine Produktkategorie, bei der Verbraucher selbst Eigentümer des Fahrzeugs sind. Damit gewinnen Themen wie Produktqualität, Wartung, Reparatur, Ersatzteilversorgung und langfristiger Service an Bedeutung.
Genau hier sieht der Anbieter eine besondere Chance für den Fahrradfachhandel. Dieser verfügt bereits heute über Kompetenzen in Beratung, Probefahrt, Verkauf, Inspektion und Werkstattservice. Diese vorhandene Infrastruktur lässt sich auf eine weitere Form individueller Mobilität übertragen.
Auch das Geschäftsmodell wurde entsprechend ausgerichtet. Neben einer attraktiven Marge auf das Fahrzeug werden dem Händler zusätzliche Wertschöpfungsmöglichkeiten in Aussicht gestellt durch Service, Inspektion, Reparaturen, Ersatzteile und Zubehör.
„Der Fahrradfachhandel verfügt über ideale Voraussetzungen für diese Kategorie: Er kennt die Kunden, versteht individuelle Mobilität und besitzt professionelle Werkstattkompetenz. Gleichzeitig wollen wir die Einstiegshürde bewusst niedrig halten. Der Händler kann ohne Mindestbestellmenge starten, das Produkt kennenlernen und selbst entscheiden, wie stark er die Kategorie in seinem Geschäft entwickeln möchte“, so Benner.
Fachhandelskonzept mit niedrigem Einstiegsrisiko
Mit einer geplanten unverbindlichen Preisempfehlung von 899 Euro positioniert sich der BESV ES Pro bewusst oberhalb des stark preisgetriebenen Einstiegssegments. Im Mittelpunkt stehen Produktqualität, Komfort, Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Servicefähigkeit.
Es gibt keine Mindestbestellmengen. Die Auslieferung erfolgt ab Mai 2027. UVP: 899 Euro.

