„Nach unserem Kenntnisstand ist HINTERHER seit der Gründung des Werkbundes vor über 120 Jahren das erste Unternehmen aus der Fahrradbranche, das aufgenommen wird“, sagt Gründer und Inhaber Peter Hornung-Sohner. „Für mich als Architekt und Produktdesigner ist das eine ganz besondere Auszeichnung.“
Der Deutsche Werkbund zählt zu den bedeutendsten Institutionen für Gestaltungskultur. Seit seiner Gründung im Jahr 1907 setzt sich der Werkbund für die Verbindung von guter Gestaltung, handwerklicher Qualität und gesellschaftlicher Verantwortung ein.
„Viele der Ideen, die meine Arbeit seit Jahrzehnten prägen, finden sich auch im Werkbund wieder“, so Hornung-Sohner. „Dazu gehören die Konzentration auf das Wesentliche, die Verantwortung für Ressourcen und der Anspruch, Produkte zu entwickeln, die langlebig, reparierbar und einfach zu nutzen sind. Gedanken wie E. F. Schumachers ‚Small Is Beautiful‘ oder Dieter Rams’ Forderung ‚Weniger, aber besser‘ sind Grundlage meiner Arbeit. Deshalb fühle ich mich geehrt, nun Teil des Werkbundes zu sein.“
Die Mitgliedschaft wird gewährt nach eingehender Prüfung von Kriterien wie Gestaltungsqualität, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit. Für Hinterher versteht Hornung-Sohner die Aufnahme als Bestätigung und zugleich als Auftrag: „Wir begreifen Design nicht als Selbstzweck, sondern als Verantwortung gegenüber den Menschen, die unsere Produkte nutzen, und gegenüber den Ressourcen, die ihre Entstehung ermöglichen.“
Mit seiner Mitgliedschaft möchte Hornung-Sohner seine Expertise insbesondere in den Bereichen Circular Design, Reparierbarkeit und nachhaltige Produktentwicklung einbringen. Das Unternehmen sieht sich an der Schnittstelle von Mikroarchitekturen im urbanen Raum und der Entwicklung zukunftsfähiger Mobilitätslösungen.
