Die Schramberger teilen den oben genannten Gesamtumsatz auf ihre drei Geschäftsbereiche wie folgt auf (Zahlen gerundet):
– E-Bike: 2,2 Millionen Euro (minus 46,2 Prozent)
– (E)-Mobility: 12,9 Millionen Euro (plus 5,9 Prozent)
– E-Tools: 8,2 Millionen Euro (- 6,3 Prozent)
Wie aus diesen Zahlen zu ersehen ist, konnte der Umsatzanstieg des größten Geschäftsbereichs (E)-Mobility den Umsatzrückgang der beiden Geschäftsbereiche E-Tools und vor allem E-Bike nicht kompensieren. Mit Blick auf den weiter abstürzenden Sektor E-Bike heißt es aus der hGears-Zentrale, dass der Umsatz aufgrund der anhaltend schwachen Fahrradproduktion auf niedrigem Niveau verharrte und im Jahresvergleich aufgrund von Vorholeffekten im Vorjahreszeitraum stark rückläufig war.
Das bereinigtes EBITDA des ersten Verkaufsquartal fiel mit minus 0,2 Millionen Euro leicht negativ aus. Zum Vergleich: in 01-03/2025 lag es bei minus 0,7 Millionen Euro.
»Das Ergebnis in ersten Quartal 2026 fiel wie erwartet und damit im Rahmen der Guidance aus«, erklärt hGears-CEO Sven Arend, »unsere konsequent umgesetzten Struktur- und Effizienzmaßnahmen greifen und stabilisieren unser Geschäft, weil sie die Auswirkungen schwächerer Volumina sowie negativer Mix- und Währungseffekte spürbar abfedern. Gleichzeitig bleibt unser Fokus auf der Sicherung der Liquidität.«
Ausblick
Auf Basis der aktuellen Marktentwicklung und unter Berücksichtigung der anhaltenden Unsicherheiten erwartet der Vorstand des börsennotierten Herstellers für das gesamte Geschäftsjahr 2026 einen Konzernumsatz zwischen 80 bis 90 Millionen Euro und ein bereinigtes EBITDA zwischen minus 5 und minus 2 Millionen Euro.
Text: Jo Beckendorff


