Man freue sich, mit Hasselblad eine Marke anzubieten, die durch Qualität, Präzision und Design überzeugt – und als Teil der DJI-Gruppe perfekt in das bestehende Portfolio von Intercycle passe. Dank der Erfahrung im Vertrieb von DJI-Produkten verfüge man über die nötige Kompetenz, auch Hasselblad erfolgreich im Markt zu positionieren.
Die schwedische Premium-Marke Hasselblad gilt als eine ausnahmsweise vollkommen geglückte Verknüpfung von Tradition und Zukunftsorientierung. Hasselblad steht einerseits seit vielen Jahren für ein Maximum an Luxus und Bildqualität dank seiner Mittelformatkameras und ordnet sich sogar etwas über Leica ein.
Hasselblad im Digitalzeitalter angekommen
Andererseits war Hasselblad beim Übergang des Fotomarkts ins Digitalzeitalter technologisch lange Zeit hintendran. Das hat sich geändert, spätestens seit DJI die Mehrheit an Hasselblad erworben hat. Vor wenigen Tagen überraschte Hasselblad die Fotocommunity mit der neuen Mittelformatkamera X2 D II 100 mit einem wesentlich dynamischeren Autofokus, einer neuen Art, HDR zu verarbeiten, und einigem mehr. Die klassischen Werte in Sachen Verarbeitung, Qualität, Design und User Interface blieben aber vollständig erhalten.
Hasselblad partizipiert auch am Smartphone-Markt. Bei der chinesischen Marke Oppo entstammen die Kamera-Objektive einem Co-Engeneering mit Hasselblad.
DJI selbst werden Ambitionen auf dem Digitalkameramarkt nachgesagt. Im Segment Action Cam setzt der chinesische Hersteller längst den Ton. Intercycle vertreibt bereits DJI in der Schweiz.
Die Verbindung zum Fahrradmarkt ergibt sich nicht nur über Intercycle. Auch der Markteintritt von DJI mit einem eigenen E-Bike-Antrieb gilt als geglückt, und der Wettbewerb nimmt den Anbieter ernst. Gut vorstellbar, dass künftig mehr Mountainbiker bei rasanten Fahrten ganz auf DJI setzen: In der Motorisierung und bei der Cam am Lanker.

