Heißt auch, dass die diesjährig vom 30. November bis 2. Dezember laufende Ispo die letzte in München sein wird. Mit ihr verliert nicht nur München, sondern auch Deutschland eine führende Weltmesse, die in den letzten Jahren wie alle aktuellen Groß-Fachmessen auch ihre Probleme hatte.
Mit dem Umzug nach Amsterdam soll ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. Laut den Ispo-Machern wird dort weiter fortgeführt, was einst in München begann: »Eine Plattform, die nicht nur Produkte zeigt, sondern Perspektiven öffnet. Amsterdam steht für Offenheit, Kreativität und internationale Vernetzung. Das sind ideale Voraussetzungen, um den Wandel der Branche weiterzutragen und die Position als Leitmesse weiter zu stärken.«
»Change is not disruption. It’s direction.«
Um diese Vision zu verwirklichen, haben sich die Messe München und die Raccoon Media Group zu einem Joint Venture (JV) zusammengeschlossen. Durch die Bündelung ihrer Kräfte und unter Führung der Geschäftsführer Michael Andrew Seaman und James Douglas Emslie übernimmt es ab der Ispo 2025 das operative Geschäft – und zwar vollständig.
O-Ton aus München: »Ein konsequenter Schritt, um Ispo weiterhin als Innovationsmotor und zentralen Treffpunkt der internationalen Sport-, Outdoor- und Winterbranche zu positionieren.«
Somit wird – was 1970 in München begann und sicherlich auch international Geschichte schrieb – vom 3. bis 5. November 2026 in Amsterdam auf dem RAI weitergeführt.
Weitere Infos zur Ispo 2026 in den Niederlanden wird es auch auf der Ispo Munich 2025 geben. Dafür wird unter anderem eine Rebooking Lounge in Halle B1 vor Ort sein.
Tedxt: Jo Beckendorff


