Carsten machte in seinem Vortrag deutlich, dass Radmobilität ein zentraler Schlüssel für lebenswertere Städte ist: „Eine Stadt, in der ein Kind allein mit dem Fahrrad zum Eis essen fahren kann, ist eine Stadt, in der wir alle besser leben.“
Auf dem Podium diskutierten Martin Metz (MdL NRW, B90/Die Grünen), Christine Fuchs (AGFS NRW), Anatol Sostmann (Rose Bikes), Florian Baur (JobRad GmbH) und Marcus Born (L’Oréal DACH). Moderiert wurde die Veranstaltung von Isabelle Eberlein (Geschäftsführerin von Velo Konzept).
Dabei wurde die Verantwortung von Politik, Wirtschaft und Unternehmen gleichermaßen betont. Während Metz das Fahrrad als festen Bestandteil multimodaler Konzepte forderte, hob Fuchs die Bedeutung sicherer Rad- und Fußwege hervor. Sostmann betonte das Engagement von Rose Bikes auf Ebene von Produkten und Projekten für das Fahrrad als Pendlermobilitätsmittel Nummer Eins in der Nahmobilität.
Jobrad-Chef Baur verwies auf das Potenzial des Dienstradleasings und einer dadurch steigenden Nutzung von E-Bikes als umweltfreundliches Verkehrsmittel in der Alltagsmobilität. Born, bei L’Oréal Head of Corporate Facilities, stellte die Bedeutung nachhaltiger Mobilität bei der Standortwahl von Unternehmen heraus und wie dies zur Nachhaltigkeitsstrategie beiträgt.
Die Diskussion zeigte: Mobilität ist weit mehr als reiner Verkehr. Sie beeinflusst Lebensqualität, Klimaschutz und urbane Gerechtigkeit gleichermaßen. „Je stärker wir lokale Mobilität denken, desto größer wird ihre Wirkung – auf Nachbarschaften, Einzelhandel und Lebensqualität“, resümierte Carsten.
Weitere Informationen über Diskussionsinhalte gibt es in der Print-Ausgabe RadMarkt 10/2025.


