Das Projekt ist Teil des städtischen Mobilitäts- und Verkehrskonzepts Bad Homburg 2035 (MOKO) sowie des Radverkehrskonzepts der Kurstadt. Beide Strategien betonen die Bedeutung sicherer Fahrradabstellanlagen und die bessere Verknüpfung von Radverkehr und öffentlichem Nahverkehr. Der Bau wird gefördert über das Bundesprogramm „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen“– 75 Prozent der Gesamtkosten von rund zwei Millionen Euro werden über Bundesmittel finanziert, der Eigenanteil der Stadt liegt bei etwa 500.000 Euro.
Vollautomatische Technik und digitale Buchung
Das Rad-Parkhaus Bad Homburg v. d. Höhe wird mit fünf Lagerebenen ausgestattet und ermöglicht das automatisierte Ein- und Ausparken von Fahrrädern über insgesamt elf Zugangstore an beiden Gebäudeseiten. Die Anlage soll speziell auf die Bedürfnisse von Pendlern und Alltagsnutzern ausgelegt sein: Neben Ablagen für Helme und Taschen werden Kurzzeit- und Langzeittarife angeboten.
Das Einchecken erfolgt über eine App, die in Echtzeit freie Stellplätze anzeigt, Buchungen ermöglicht und verschiedene Zahlungsarten unterstützt.
Mit dem neuen Parkhaus am Edmund-Heusinger-von-Waldegg-Weg / Walter-Lübcke-Platz setzt Bad Homburg ein weiteres sichtbares Zeichen für die Verkehrswende – und schafft eine der modernsten Fahrradabstellanlagen der Metropolregion Rhein-Main.
Modular, sicher, made in Germany
Krauth Technology mit Sitz in Eppelheim bei Heidelberg entwickelt und produziert Ticketing- und Rad-Park-Systeme vollständig im eigenen Haus. Seit 2023 ergänzt der Bereich „Rad Parken“ das Portfolio des Unternehmens, das bislang vor allem für Ticketing-Lösungen im ÖPNV bekannt war. Das Angebot reicht von vollautomatischen Fahrradparkhäusern bis hin zu Mehrfach- und Einzelboxen – inklusive Beratung zu Förderprogrammen und Integration in städtische Mobilitätsstationen.
