Somit erzielte Leatt einen Netto-Quartalsumsatz von 19,51 Millionen USD (16,76 Millionen Euro, plus 26,9 Prozent). Der internationale Umsatz mit den Vertriebspartnern stieg um 24 Prozent und der Direktverkauf an Fachhändler um 30 Prozent. Der Direktverkauf an Endverbraucher spielte im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres ebenfalls eine bedeutende Rolle: er wuchs um 49 Prozent.
Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 2,39 Millionen US-Dollar (1,96 Millionen Euro, plus 58,3 Prozent). Da der Inlandsumsatz (RadMarkt-Anmerkung: mit »Inland« meint Leatt die USA und nicht Südafrika!) weiter zulgete und der Anbieter sowohl seine neueren Produkte weiterhin ausliefern als auch seine globale Logistikeffizienz verbessern konnte, blieb auch die Bruttogewinn-Marge bei stabilen 44 Prozent. Der Nettogewinn des ersten Verkaufsquartals stieg im Vergleich sogar um 57,9 Prozent auf 1,77 Millionen USD (1,52 Millionen Euro).
»Das erste Quartal 2026 war für unser Unternehmen ein großartiger Start in das Jahr«, freut sich Leatt-CEO Sean Macdonald, »die Umsätze wachsen weiterhin stark, die weltweite Nachfrage nach unseren Produkten sorgte für robuste Nachbestellungs-Muster und die Inlandsverkäufe zeigten auf Händler- und Verbraucherebene eine sehr ermutigende Dynamik. Wir beschleunigen weiterhin unsere Investitionen in die Erschließung von Schwellenmärkten sowie in die Entwicklung von Leatt als globale Verbrauchermarke.«
Während der Umsatz von Nackenstützen um 7 Prozent und der von Teilen und Zubehör um 9 Prozent zulegen konnte, wuchsen die von Schutzausrüstung und Helmen um zweistellige 25 bzw. 59 Prozent.
Ausblick
Den potenziell herausfordernden globalen geopolitischen Gegenwinden zum Trotz schauen die Südafrikaner positiv nach vorne. Die Inlandsverkäufe (sprich US-Verkäufe) würden vielversprechend an Fahrt zunehmen, die Marktbeteiligung bleibe stark und die internationalen Bestellmuster seien – »angetrieben von der hohen Nachfrage nach unseren Produkten weltweit« – robust.
Dazu noch einmal MacDonald: »Mit dem Fokus auf Investitionen in unser innovatives Produktportfolio, dem Bestreben, unsere Marke zu stärken und auszubauen, um ein viel breiteres Fahrerpublikum anzusprechen, sowie einer soliden Bilanz als Grundlage für weiteres Wachstum sind wir zuversichtlich, dass wir für zukünftiges Wachstum und eine Steigerung des Shareholder Value gut aufgestellt sind.«
Text: Jo Beckendorff


