Konsumenten können die Herkunft und Verarbeitung der Produkte per QR-Code direkt am Etikett oder online auf der jeweiligen Produktseite nachvollziehen. Abrufbar sind dabei unter anderem die einzelnen Produktionsschritte, beteiligte Standorte sowie relevante Zertifizierungen. Nach Unternehmensangaben geht Löffler damit bewusst über gesetzliche Anforderungen hinaus und verankert Transparenz als Qualitätsmerkmal.
Ein zentraler Baustein ist die digitale Abbildung der Lieferkette über die Plattform Retraced, mit der Löffler seit 2021 zusammenarbeitet. Ergänzt wird die Offenlegung durch das Nachhaltigkeitssiegel Oeko-Tex Made In Green, das ökologische und soziale Standards entlang der gesamten Wertschöpfungskette voraussetzt. Greenpeace zählt Made In Green zu den vertrauenswürdigsten Textilsiegeln.
„Transparenz ist für uns kein Marketingversprechen, sondern Teil unserer Unternehmensphilosophie“, sagt Geschäftsführer Otto Leodolter. Löffler produziere bewusst in Österreich und Europa, um regionale Wertschöpfung, kurze Transportwege und stabile Partnerschaften zu sichern. Wir wollen zeigen, wie ehrliche, verantwortungsvolle und nachvollziehbare Textilproduktion in Österreich und Europa dieses Jahr und in Zukunft funktionieren kann.“
Vom Pilotprojekt zur Serienlösung
Nach ersten Pilotprojekten im Jahr 2022 und mehr als 180 transparent ausgewiesenen Artikeln im Jahr 2025 wird das Konzept nun auf alle Eigenprodukte ausgeweitet. Lediglich rund zwei Prozent des Sortiments entfallen auf Handelsware, bei der eine vollständige Lieferkettenabbildung aktuell noch nicht in allen Fällen möglich ist.
Parallel dazu baut Löffler auch seine Nachhaltigkeitsberichterstattung aus. Ab 2026 erstellt das Unternehmen seinen Bericht erstmals nach dem freiwilligen EU-Standard VSME (Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs) und ergänzt damit die bisherigen GRI-Berichte.


