Die wohl auffälligste Neuerung sind die komplett überarbeiteten, massiveren Seitenstollen mit einer optimierten Lamellenstruktur. Sie verfügen über eine vergrößerte Auflagefläche und widerstehen nach Herstellerangaben Verformungen unter Last deutlich besser. Das verbessert nicht nur die Haltbarkeit, sondern sorgt vor allem für ein präziseres Fahrverhalten und mehr Kontrolle, besonders auf hartem Untergrund. Der Kurvengrip baut sich schneller auf und vermittelt so ein direktes, sicheres Fahrgefühl, lautet das Versprechen.
Profil-Feinschliff
Auch das Mittelprofil wurde optimiert: Das bewährte 2-3-2-Stollenmuster bleibt bestehen, jedoch wurde der Abstand der mittleren „3“ Stollen vergrößert. Das verbessere die Bremskraft und der Reifen passe sich zudem besser dem Untergrund an. Die Übergangsstollen wanderten ebenfalls weiter nach außen, um das Lenkverhalten harmonischer zu machen. Die Mittelstollen sind wie die Seitenstollen geschlitzt, um mehr Grip zu generieren. Auch die Haltbarkeit soll sich dadurch weiter verbessern.
Der Dissector ist konzipiert für Downcountry- und Trailbikes mit kurzem bis mittlerem Federweg. Als Vorderradreifen soll er besonders an MTB mit 120–140 mm Federweg überzeugen – kombiniert mit schnellen Hinterrad-Reifen wie dem Forekaster oder Rekon.
An Enduros mit über 150 mm Federweg funktioniert der Dissector auch als schneller Hinterrad-Reifen bei trockenen Bedingungen. Empfohlenes Einsatzgebiet: Trockene, harte, felsige oder wurzelige Trails.


