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Messingschlager: Stühlerücken in der Geschäftsleitung
Um sich künftig noch stärker auf die Bedürfnisse von Herstellern und Großhändlern der Fahrradbranche zu fokussieren, ist es bei Europas führenden Fahrradteile‐Im- und -Exporteur Messingschlager GmbH & Co KG zu einem Stühlerücken in der Geschäftsleitung gekommen. Im Zuge einer Neuausrichtung scheidet der langjährige Geschäftsführer Dennis Schömburg aus dem Unternehmen aus. Dafür sind gemäß der Formel »aus eins macht zwei« Christoph Bantle und Toni Messingschlager in die Geschäftsleitung berufen worden.
Hat das Unternehmen nach etwas mehr als zehn Jahren verlassen: Dennis Schömburg (hier auf seinem ersten Interbike-Besuch in Las Vegas im Jahr 2016).Foto: Jo Beckendorff

Dennis Schömburg war im April 2014 als Geschäftsführer bei Messingschlager eingestiegen. Anfang 2023 wurde er zum CEO befördert. Nun – nach etwas mehr als zehn Jahren – musste er die Baunacher verlassen. »Der Schritt erfolgte, nachdem im Gesellschafterkreis keine gemeinsame Linie zur künftigen wirtschaftlichen Ausrichtung gefunden werden konnte«, heißt es dazu kurz und knapp aus der Unternehmenszentrale, »Messingschlager dankt Herrn Schömburg für sein Engagement und seine Verdienste in den vergangenen Jahren.«
Für ihn rücken Christoph Bantle und Toni Messingschlager in die Geschäftsleitung auf. Bantle ist seit letztem September im Unternehmen und brachte umfassende Branchenerfahrung mit. Zwischen 2012 und 2017 entwickelte er bei Brose das E‐Bike‐Antriebssystem zur Serienreife: »Seine Expertise in Technologieentwicklung und Prozesssteuerung wird Messingschlager in der strategischen Weiterentwicklung maßgeblich unterstützen.«

Rückt jetzt zusammen mit dem Christoph Bantle und als Vertreter der vierten Unternehmensgeneration in die Messingschlager-Geschäftsleitung auf: Toni Messingschlager (hier auf seinem ersten Taipei Cycle Show-Besuch in seinem ersten Unternehmensjahr 2018).Foto: Messingschlager

Toni Messingschlager steig bereits im September 2018 in das Unternehmen seines Vaters ein. Seit 2021 ist er in leitender Funktion als Prokurist tätig. Mit ihm tritt der erste Vertreter der vierten Generation der Gründerfamilie in die Geschäftsleitung ein.
Mit der neuen Geschäftsführung will sich Messingschlager zukunftsorientiert aufstellen und seine Position als verlässlicher Partner der Fahrradbranche weiter ausbauen. Ziel ist es, auf die wachsenden Marktanforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu reagieren und somit »weiterhin höchste Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten«. Heißt auch, dass der Vertrieb noch stärker marktorientiert ausgerichtet werden soll, das Produktsortiment gezielt strategisch weiterentwickelt und interne Prozesse weiter optimiert werden sollen.

Text: Jo Beckendorff/Messingschlager

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