Dennis Schömburg war im April 2014 als Geschäftsführer bei Messingschlager eingestiegen. Anfang 2023 wurde er zum CEO befördert. Nun – nach etwas mehr als zehn Jahren – musste er die Baunacher verlassen. »Der Schritt erfolgte, nachdem im Gesellschafterkreis keine gemeinsame Linie zur künftigen wirtschaftlichen Ausrichtung gefunden werden konnte«, heißt es dazu kurz und knapp aus der Unternehmenszentrale, »Messingschlager dankt Herrn Schömburg für sein Engagement und seine Verdienste in den vergangenen Jahren.«
Für ihn rücken Christoph Bantle und Toni Messingschlager in die Geschäftsleitung auf. Bantle ist seit letztem September im Unternehmen und brachte umfassende Branchenerfahrung mit. Zwischen 2012 und 2017 entwickelte er bei Brose das E‐Bike‐Antriebssystem zur Serienreife: »Seine Expertise in Technologieentwicklung und Prozesssteuerung wird Messingschlager in der strategischen Weiterentwicklung maßgeblich unterstützen.«
Toni Messingschlager steig bereits im September 2018 in das Unternehmen seines Vaters ein. Seit 2021 ist er in leitender Funktion als Prokurist tätig. Mit ihm tritt der erste Vertreter der vierten Generation der Gründerfamilie in die Geschäftsleitung ein.
Mit der neuen Geschäftsführung will sich Messingschlager zukunftsorientiert aufstellen und seine Position als verlässlicher Partner der Fahrradbranche weiter ausbauen. Ziel ist es, auf die wachsenden Marktanforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu reagieren und somit »weiterhin höchste Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten«. Heißt auch, dass der Vertrieb noch stärker marktorientiert ausgerichtet werden soll, das Produktsortiment gezielt strategisch weiterentwickelt und interne Prozesse weiter optimiert werden sollen.
Text: Jo Beckendorff/Messingschlager




